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18. Oktober 2017 | 20:47 Uhr

Kaiserslautern spuckt große Töne

vom

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Kaiserslautern | Nicht einmal der "Feind" in der unmittelbaren Nachbarschaft sorgten bei 1899 Hoffenheim für Unruhe, die aufreizenden Töne aus der Pfalz verhallten ungehört. Vor dem Relegations-Rückspiel um den letzten Platz in der Fußball-Bundesliga heute (20.30 Uhr/Sky und ARD) überlassen die Kraichgauer dem 1. FC Kaiserslautern die markigen Kampfansagen - und konterten nach dem 3:1 im Hinspiel mit gepflegtem Desinteresse. "Soll der FCK machen, wie er das machen möchte. Wir konzentrieren uns auf uns.", sagte 1899-Trainer Markus Gisdol, dem auch die große rote FCK-Flagge gut 100 Meter vor dem Hoffenheimer Trainingsgelände nur ein müdes Lächeln abringen konnte: "Wir sind absolut fokussiert auf dieses Spiel und geben keine zusätzliche Energie für irgendwelche anderen Dinge ab."

Allen voran FCK-Stürmer Mohamadou Idrissou hatte sich nach dem Hinspiel in Sinsheim am Donnerstag großspurig vor die Kameras gestellt. "Ich bin mit drei Mannschaften aufgestiegen und werde auch Kaiserslautern in die Bundesliga schießen", äußerte der Kameruner. Durch den Treffer des 33-Jährigen reicht den Pfälzern im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion (49 780 Zuschauer) ein 2:0 zum direkten Wiederaufstieg. Trainer Franco Foda zeigte sich nach den Hinspiel "noch zuversichtlicher", weil seine Mannschaft mit Hoffenheim "auf Augenhöhe" sei.

Außerdem setzt man beim FCK auf die besondere Atmosphäre auf dem Betzenberg. "Wenn der Betze brennt, ist alles möglich", sagte Rechtsverteidiger Florian Dick.

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