IOC schüttet 519,6 Millionen Dollar aus

 ASOIF-Präsident Ricci Bitti (l) und IOC-Präsident Jacques Roggeverkünden Rekordzahelen. Foto: Epa
ASOIF-Präsident Ricci Bitti (l) und IOC-Präsident Jacques Roggeverkünden Rekordzahelen. Foto: Epa

St. Petersburg (dpa) ? Das Geschäftsmodell Olympische Spiele boomt. Neuneinhalb Monate nach den erfolgreichen London-Spielen hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) den olympischen Sommersportverbänden die Rekordausschüttung von 519,6 Millionen Dollar (rund 400 Millionen Euro) versprochen.

shz.de von
29. Mai 2013, 12:00 Uhr

St. Petersburg (dpa) ? Das Geschäftsmodell Olympische Spiele boomt. Neuneinhalb Monate nach den erfolgreichen London-Spielen hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) den olympischen Sommersportverbänden die Rekordausschüttung von 519,6 Millionen Dollar (rund 400 Millionen Euro) versprochen.

Dies sei eine Steigerung von 75,6 Prozent verglichen mit Peking 2008, sagte IOC-Präsident Jacques Rogge in St. Petersburg. Nach den Spielen in China hatte die Vereinigung der olympischen Sommersportverbände (ASOIF) 296 Millionen Dollar an seine Mitgliedsverbände auszahlen können.

Nach den Spielen 2016 soll ein neuer Geld-Verteilungsschlüssel greifen. Statt wie bisher in vier Gruppen werden die 28 Sportarten in fünf Gruppen eingeteilt. Durch die neue Formel gehören der Schwimm-Weltverband und der internationale Turnverband zu den großen Gewinnern. Sie rücken in die Top-Gruppe zum Leichtathletik-Weltverband (IAAF) auf.

Nach dem alten Schlüssel war die IAAF in der Top-Kategorie noch allein vertreten und kassierte damit die höchste Beteiligung an den Olympia-Einnahmen. Ebenfalls eine Kategorie nach oben rutschten Tischtennis, Badminton, Boxen, Judo, Bogenschießen, Schießen und Gewichtheben. Herabgestuft wurden dagegen Pferdesport, Handball, Hockey und der Moderne Fünfkampf.

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