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Sportpolitik : IOC-Marketingchef Heiberg bleibt bis Sotschi im Amt

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Der neue IOC-Präsident Thomas Bach kann nun doch bis zum Ende der heftig kritisierten Winterspiele in Sotschi auf die Unterstützung von Marketingchef Gerhard Heiberg bauen.

Der 74 Jahre alte Norweger gab der Bitte des deutschen Ober-Olympiers nach, sein Amt nicht wie angekündigt zum Jahresende, sondern erst nach dem Ringe-Spektakel an der russischen Schwarzmeerküste niederzulegen.

«Ich habe zugestimmt, dass ich jetzt bis zum Ende der Spiele in Sotschi bleibe», sagte Heiberg dem Branchenportal «Around the rings». Als ein möglicher Kandidat auf seine Nachfolge wird der Kanadier Richard Pound, Ex-Präsident der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), gehandelt, mit dem Bach bereits früher sehr erfolgreich in der Marketingkommission zusammengearbeitet hatte.

An der Suche seines Nachfolgers werde er sich nicht beteiligen, sagte Heiberg. «Das ist ganz allein die Entscheidung des neuen Präsidenten. Er kennt jeden sehr gut im IOC, und ich bin sicher, er wird die richtige Person finden», sagte Heiberg, der vor allem die Nerven der Sponsoren beruhigen soll. Zahlreiche Topsponsoren des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) machen sich Sorgen wegen des heftig kritisierten Anti-Homosexuellen-Gesetzes der russischen Regierung. Die zahlungskräftigen IOC-Partner befürchten bei eventuellen Demonstrationen Negativfolgen bis hin zu finanziellen Ausfällen. Dies hatte Heiberg Anfang September bei der 125. IOC-Vollversammlung in Buenos Aires offenbart.

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erstellt am 15.Okt.2013 | 09:40 Uhr

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