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Ideenlose Angreifer: Noch viel Arbeit für den HSV

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Jena | Heiko Westermann und Kollegen war nicht nach Reden zumute. Schnell verschwand die Mannschaft des Hamburger SV nach Abpfiff in den Katakomben des Jenaer Stadions. Sie wussten wohl warum, hatten sie doch trotz standesgemäßen Pokal-Erstrundenresultats beim Oberliga-Aufsteiger SV Schott keine Glanzleistung abgeliefert. Bis zum Start in die Fußball-Bundesliga auf Schalke (So., 17.30 Uhr) muss sich vor allem im Angriff noch manches bewegen, wenn man tatsächlich den Weg nach Europa einschlagen will. "4:0 hört sich besser an als es war" - im Rückblick gab das nicht nur Innenverteidiger Lasse Sobiech zu. Erst der eingewechselte Artjoms Rudnevs hatte mit seinem Doppelpack (72./77.) den Unterschied gemacht und sich so für die Startelf gegen Schalke empfohlen. "Wir können zufrieden sein, dass wir die Nerven behalten haben. Alles andere wäre auch eine Katastrophe gewesen", erklärte Trainer Thorsten Fink. Grundsätzlich bescheinigte der 45-Jährige seiner Mannschaft aber einen guten, wenn auch "mitunter zu umständlichen" Auftritt. 32 Torschüsse bei einem Ballbesitz von fast 90 Prozent hatten ideenlose Hanseaten benötigt, um das erste Tor gegen den Fünftliga-Neuling zu erzielen. Im Oberhaus wird das Team mit einer solchen Chancenverwertung Probleme bekommen.

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erstellt am 06.Aug.2013 | 05:59 Uhr

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