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20. Oktober 2017 | 22:47 Uhr

HSV-Trainer fordert Trotzreaktion

vom

Fußball-Bundesligist reist ohne Torhüter Adler zum DFB-Pokalspiel nach Jena / FC St. Pauli geht selbstbewusst in die Partie bei Preußen Münster

shz.de von
erstellt am 03.Aug.2013 | 05:59 Uhr

Hamburg | Blamieren verboten! Trainer Thorsten Fink hat nach der peinlichen 0:4-Pleite im Benefizspiel bei Zweitligist Dynamo Dresden eine Trotzreaktion von den Profis des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV gefordert. "Die Mannschaft muss aus dem Dresden-Spiel etwas mitnehmen. Ich glaube, dass sie daraus lernt und Gas gibt", sagte Fink mit Blick auf die Erstrundenpartie im DFB-Pokal beim Fünftligisten SV Schott Jena (morgen, 16 Uhr). Der HSV-Chefcoach appellierte zudem eindringlich an seine Spieler, den Gegner nicht zu unterschätzen: "Es funktioniert nur mit Respekt. Mit der falschen Einstellung kann man gegen jede Mannschaft verlieren."

Zu allem Überfluss werden die Hanseaten, die im DFB-Pokal bereits sieben Mal gegen einen Amateurclub die Segel streichen mussten, weiter von Personalsorgen geplagt. Nationaltorhüter Rene Adler tritt die Reise nach Jena nicht mit an. "Ich werde am Sonntag nicht spielen, das habe ich auch so mit dem Trainer besprochen. Mein klares Ziel ist die erste Bundesliga-Partie auf Schalke", verkündete der 28-Jährige, der seit Wochen an einem Kapseleinriss im linken Knie laboriert. Statt Adler wird dessen Stellvertreter Jaroslav Drobny im HSV-Tor stehen. Ebenfalls passen muss Offensivakteur Ivo Ilicevic, den Adduktorenpro bleme plagen. Dagegen ist Linksverteidiger Marcell Jansen (Kniereizung) wieder ins Training eingestiegen und wird morgen wohl von Beginn an auflaufen.

Der FC St. Pauli reist derweil - beflügelt vom gelungenen Saisonstart in der 2. Liga - voller Selbstvertrauen zu seiner Erstrundenpartie beim Drittligisten Preußen Münster (morgen 18.30). Münster sei "ein Gegner, wie man ihn sich wünscht. Das ist eine richtige He rausforderung", erklärte St. Pauli-Trainer Michael Frontzeck und fügte hinzu: "Vor einem Jahr haben die Preußen in der ersten Runde Werder Bremen besiegt - mehr Warnung gibt es nicht. Bei uns wird niemand den Gegner unterschätzen."

Als krasser Außenseiter geht der Hamburger Regionalligist SC Victoria in sein Heimspiel gegen den Bundesligisten Hannover 96 (morgen, 14.30 Uhr). "Hannover muss schon einen Grotten- und wir einen Sahnetag erwischen", schätzte Victoria-Trainer Lutz Göttling die Ausgangslage realistisch ein. Allerdings: Schon einmal gelang "Vicky" ein Coup, 2010 gab es in der ersten Runde einen 1:0-Erfolg gegen den damaligen Zweitligisten RW Oberhausen.

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