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HSV-Handballer sagen Kiel und Flensburg den Kampf an

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erstellt am 13.Aug.2013 | 03:59 Uhr

HAMBURG | Spannung ist in der neuen Saison der Handball-Bundesliga garantiert. Da ist sich Martin Schwalb (Foto) sicher: "Wir werden die spannendste Serie seit vielen, vielen Jahren erleben", sagte der Trainer des HSV Hamburg gestern während der Saisoneröffnungs-Pressekonferenz. Der HSV soll nach dem Willen seines Trainers bei der Vergabe der Titel ein gehöriges Wörtchen mitsprechen. "Wir werden um jeden Titel kämpfen", sagte der Coach des Champions-League-Siegers. "Aber wir haben auch den notwendigen Respekt vor unseren Konkurrenten." Zu denen zählt der 50-Jährige selbstverständlich den THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt. Aber auch die Rhein-Neckar Löwen und die Füchse Berlin hat Schwalb auf der Rechnung. Dazu könne es passieren, "dass eine Mannschaft, mit der niemand rechnet, unter die Top 3 kommt". Einen solchen Coup traut "Schwalbe" am ehesten der MT Melsungen, der TSV Hannover-Burgdorf und Frisch Auf Göppingen zu.

Mit dem Zustand seiner Mannschaft, die mit Joan Canellas, Adrian Pfahl, Marcus Cleverly, Kevin Herbst, Henrik Toft Hansen, Petar Djordjic, Kentin Mahé und Davor Dominikovic acht neue Spieler integrieren muss, zeigte sich der Trainer zufrieden. In jeder Trainingseinheit müssten jetzt die nächsten Schritte getan werden, um eine erfolgreiche Saison spielen zu können. Bis alle Abläufe automatisiert seien, so Schwalb, "dauert es sechs bis neun Monate. Aber wir haben die Spieler, um auch sofort erfolgreich zu sein." Im Freundschaftsspiel gegen KIF Kolding Kopenhagen am Freitag in der Sporthalle Hamburg (19.30 Uhr) soll weiterer Feinschliff geholt werden, um am 21. und 23. August gegen die Füchse Berlin die Qualifikation für die Champions-League zu sichern. "Berlin ist schon sehr weit", warnte Schwalb, dessen Team den Füchsen in einem Vorbereitungsturnier unterlag. Am Tag nach dem Rückspiel fliegen die Hamburger zur Vereins-WM um den Superglobe nach Doha. Am 4. September folgt der Bundesliga-Start beim Bergischen HC. Das erste Heimspiel ist dann gleich der Knüller gegen Kiel (7. September).

Kein offizielles Statement gab es seitens der Geschäftsführer Christoph Wendt und Frank Rost zum Thema Saisonetat, der dem Vernehmen nach aber bei gut neun Millionen Euro liegen soll. Verkündet wurde derweil die Anzahl der verkauften Dauerkarten. Mit 5150 liegt der HSV etwa auf Vorjahreskurs. Für den ehemaligen Fußballprofi Frank Rost, der den "Handball in Hamburg noch fester verankern will", bleibt da aber noch einiges zu tun.

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