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HSV Hamburg stellt sich auf Rechtsstreit mit Rost ein

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erstellt am 15.Aug.2013 | 03:09 Uhr

Hamburg | Handball-Bundesligist HSV Hamburg richtet sich nach der Trennung von Geschäftsführer Frank Rost (Foto) auf einen Rechtsstreit mit dem ehemaligen Fußball-Nationaltorhüter ein. "Die Anwälte prüfen das gerade", sagte HSV-Präsident Matthias Rudolph gestern. "Das ist für beide Beteiligten sehr schlecht. Wir wollten das eigentlich vermeiden", sagte der Präsident. Rost war am Dienstag nach nur 43 Tagen vom Club freigestellt worden. Der Verein begründete die Beurlaubung mit vereinsschädigendem Verhalten. Der Ex-Fußballtorwart soll den Club zuletzt bewusst schlecht vertreten haben.

Rost meldete sich erstmals nach seinem Ausscheiden via Facebook zu Wort: "Auch wenn es üblich sein mag, alles in der Öffentlichkeit zu kommentieren und Geschichten zu kolportieren, gibt es zu diesem Zeitpunkt keinen Kommentar zu dem, was da über mich durch die Medien geistert."

Eine Neubesetzung der zweiten Geschäftsführerstelle schließt Rudolph vorerst aus: "Wir sind auf dem Gebiet ja auch früher aktiv gewesen, wenn wir auch nicht alles richtig gemacht haben. Wir sind sehr gut aufgestellt und verteilen alle Aufgaben." Der HSV hatte seit dem 1. Juli zwei Geschäftsführer: Rost und Christoph Wendt. Der frühere HSV-Torwart sollte sich vorrangig um die Sponsoren-Akquise kümmern. "Entscheidend ist ohnehin die sportliche Seite. Damit können wir am stärksten auf uns aufmerksam machen", meinte Präsident Rudolph. Mit der Verpflichtung von Zarko Markovic, der zuletzt bei Frisch Auf Göppingen spielte, hat der HSV neun neue Spieler geholt und seine Transfers abgeschlossen.

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