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Holpriger Saisonauftakt der HSG Kropp-Tetenhusen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

lässt beim 26:26 gegen den THW Kiel einen Punkt liegen

shz.de von
erstellt am 02.Sep.2013 | 00:33 Uhr

Vizemeister HSG Kropp-Tetenhusen stolpert in die neue Saison. Die Oberliga-Handballerinnen lassen gegen Aufsteiger THW Kiel einen Punkt liegen. In eigener Halle kommt die Mannschaft von Interimstrainerin Lena Leptien nicht über ein 26:26 (12:13) hinaus – obwohl sie kurz vor dem Schlusspfiff bereits mit 26:24 geführt hatte. Kein gelungener Saisonauftakt.

Anscheinend haben sich die Spielerinnen doch von den Vorkommnissen im Vorfeld der Partie verunsichern lassen. Wie berichtet, musste Neu-Trainer Randolf Weyland nur drei Tage vor dem ersten Anpfiff der Saison gehen. Der HSG-Vorstand zog die Reißleine, sah das Team schlecht auf die anstehende Saison vorbereitet. „Man hat gegen den THW schon gemerkt, dass wir eine kurze Vorbereitung mit wenigen Testspielen hatten. Die Absprachen haben noch nicht geklappt“, erzählt Leptien.

Es sei eine schwache Leistung gewesen, die ihr Team am ersten Spieltag abgerufen habe. Sarah Jörgensen, Dörte Paul und Katja Ohm nahm Leptien von der Kritik aus. Jörgensen und Paul hielten ihre Farben mit insgesamt 14 Toren im Spiel, Ohm zeigte in der zweiten Hälfte in der Abwehr eine engagierte Vorstellung. Ansonsten erwies sich die HSG-Defensive eher löchrig wie ein Schweizer Käse. Dementsprechend wenige Ballgewinne und Abpraller verbuchten die Gastgeberinnen, um diese in einfache Tore umzumünzen. „Wir haben nur ein einziges Tempogegenstoß-Tor gemacht. Normalerweise ist der Konter unsere Stärke“, weiß Leptien.

Ihre Mannschaft ließ sich von den endlosen Angriffen der Gäste einlullen. Herausragend bei den Kielerinnen: Sarah Scherner. Die hünenhafte Halblinke erzielte elf Tore. Nach dem Wechsel führte der THW mit 19:16.

Doch dann drehten die Kropperinnen das Spiel, lagen 26:25 vorn. Die HSG stand kurz vor dem ersten Saisonsieg, wäre da nicht der letzte lange Pass gewesen, der vorbei an Freund und Feind ins Aus flog. Die Strafe für die überhastete Aktion folgte auf dem Fuß. Der THW spielte Swantje Holst auf Linksaußen blank, die zehn Sekunden vor dem Schlusspfiff zum glücklichen Endstand traf. Aus und vorbei. Leptien: „Wir hätten trotz der nicht so guten Leistung das Spiel gewinnen können.“


HSG Kropp-Tetenhusen: Cornehl (1.- 25.), Maelzer (ab 25.); Pahl (3), Paul (6), Rohwer (1), Ohm (1) Krück (3), Kösling, Seidel (4/3), Jörgensen (8/2), Jöns, Lübker.



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