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Hoffenheim und Lautern scheuen die Favoritenrolle

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erstellt am 23.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Sinsheim | Am Ende mussten sogar Otto Rehhagels alte Weisheiten herhalten. "Die Wahrheit liegt auf dem Platz", zitierte Franco Foda, Trainer des Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern, den Ex-Coach des FCK - und krönte damit einen Floskelmarathon, den zuvor Hoffenheims Trainer Markus Gisdol eröffnet hatte. Ob "50:50-Chance", "absolute Fokussierung", oder dass in zwei Spielen "alles möglich" sei - vor dem Relegationshinspiel um die Zugehörigkeit zur 1. Bundesliga (heute, 20.30 Uhr/live ARD) hatten Phrasen Hochkonjunktur.

Zudem betonten Foda und Gisdol mehrfach, dass der eigene Club selbstverständlich nicht der Favorit sei. "Ich glaube schon, dass wir der Außenseiter sind", sagte Foda. Den vermeintlichen Vorteil, als Tabellendritter der 2. Liga nach einer erfolgreichen Saison gestärkt gegen den angezählten 16. der 1. Liga zu spielen, gebe es nicht.

Hoffenheim will derweil nach dem nicht mehr für möglich gehaltenen Sprung auf den Relegationsrang alles daran setzen, "das kleine Fußballwunder" (Gisdol) zu vollenden. Die heutige Partie in Sinsheim ist ausverkauft, auch für das Rückspiel am Montag (20.30 Uhr/live ARD) auf dem Betzenberg sind keine Tickets mehr verfügbar.

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