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Sportpolitik : Hessens Innenminister: Anti-Doping-Gesetz überfällig

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Kurz vor Beginn der Sportministerkonferenz in Wiesbaden hat Hessens Innenminister Boris Rhein seine Forderung nach einem Anti-Doping-Gesetz bekräftigt.

«Ich persönlich halte ein Anti-Doping-Gesetz für längst überfällig und ich freue mich, dass ich mit meiner Meinung nicht mehr ganz alleine bin, sondern täglich neue namhafte Befürworter dazu kommen», sagte der CDU-Politiker in einem Interview dem «Wiesbadener Kurier».

Das Thema Doping-Prävention und auch ein mögliches Anti-Doping- Gesetz stehen auf der Tagesordnung der am Donnerstag und Freitag stattfindenden Konferenz, bei der zumindest auch am ersten Tag der neue IOC-Präsident Thomas Bach für kurze Zeit als Gast erwartet wird. Als Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hatte sich Bach stets gegen ein Anti-Doping-Gesetz ausgesprochen.

Rhein und zahlreiche andere Politiker sind dagegen der Meinung, dass insbesondere die viel diskutierte Studie über Doping-Missbrauch in der Bundesrepublik «dazu geeignet ist, einen Paradigmenwechsel im Umgang mit dem Thema Doping einzuleiten». «Spielmanipulation, Wettbetrug und Korruption bedrohen gemeinsam mit dem Doping die Integrität des Sports», sagte Rhein. «Die Sportministerkonferenz hat daher eine klare Haltung: Wir müssen diesen Herausforderungen mit den Justiz- und Innenministern offensiv entgegentreten.»

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erstellt am 12.Sep.2013 | 11:50 Uhr

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