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18. Dezember 2017 | 04:24 Uhr

Hamburgs Handballer hoffen noch

vom

shz.de von
erstellt am 22.Mai.2013 | 03:59 Uhr

HAMBURG | Mit zwölf Paraden hat Johannes Bitter den Hamburger Traum von der Champions League festgehalten. Dank seines starken Torhüters gewannen die Handballer des HSV Hamburg gestern Abend vor 9145 Zuschauern mit 28:25 (15:14) gegen Füchse Berlin. Überschattet wurde die Partie durch eine schwere Verletzung des Berliners Ivan Nincevic. Für das Foul sah Torsten Jansen in der Schlussphase die Rote Karte. In der Tabelle verkürzte der HSV (46:18 Punkte) den Rückstand auf die Füchse (47:17) auf einen Zähler. Um den vierten Platz aber noch zu erreichen, müssen die Hamburger ihre verbleibenden Spiele gegen Lemgo und Melsungen gewinnen und auf einen Berliner Ausrutscher gegen Gummersbach oder Hannover hoffen.

Zu Begin der Partie gegen Berlin überzeugte vor allem die HSV-Defensive. Lediglich der agile Füchse-Spielmacher Bartlomiej Jaszka vermochte es, den aggressiven 6:0-Riegel der Gastgeber zu knacken. Als Berlins Coach Dagur Sigurdsson mit Evgeni Pevnov einen zweiten Spieler an den Kreis beorderte, wurde es besser. 22:24 lagen die Hamburger zehn Minuten vor Schluss in einer emotionalen Partie zurück, eher Bitter und der erst spät eingewechselte Publikumsliebling Stefan Schröder zu Höchstform aufliefen. HSV: Bitter - Vori (5), Lindberg (4/3), Schröder (4), Duvnjak (4), Lackovic (4), Lijewski (4), Kraus (2), Jansen (1).

Füchse Berlin: Heinevetter - Jaszka (8), Igropulo (3/1), Bult (3), Sellin (3), Laen (3), Nincevic (2), Pevnov (1), Lund (1), Romero (1).

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