Fußball : Gesperrter Funktionär will gegen FIFA-Urteil vorgehen

Der lebenslang gesperrte Ex-Funktionär Vernon Manilal Fernando will gegen das Urteil des Weltfußballverbandes vorgehen. Anwälte des einstigen FIFA-Exekutivmitglieds aus Sri Lanka teilten am Donnerstag in Colombo mit, dass ihr Mandant die Sperre für «unfair» halte und sehr beunruhigt sei.

shz.de von
10. Oktober 2013, 15:11 Uhr

Fernando beabsichtige nun, vor den Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne zu ziehen. Die Berufungskommission der FIFA hatte Fernandos ursprünglich auf acht Jahre festgesetzte Strafe noch einmal deutlich verschärft. Der Angeklagte selbst und auch Untersuchungsleiter Michael J. Garcia waren zuvor gegen die Acht-Jahressperre vorgegangen.

Die Kommission hatte ihre Entscheidung mit mehreren Verstößen des ehemaligen Exekutivmitglieds gegen das Ethik-Reglement des Weltverbandes begründet. Details nannte die FIFA nicht. Medienberichten zufolge soll er den ehemaligen FIFA-Vizepräsidenten Mohamed bin Hammam auf eine Reise in die Karibik begleitet haben. Dabei soll zu Bestechungen gekommen sein.

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