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Handball-Bundesliga : Ex-Fußballprofi Rost beim HSV zurückgetreten

vom

Nur sechs Wochen war der ehemalige Fußballprofi Frank Rost Geschäftsführer beim Handball-Bundesligisten HSV Hamburg. Jetzt hat er seinen Rücktritt erklärt.

Hamburg | Frank Rost hat seinen Posten als Geschäftsführer beim Handball-Bundesligisten HSV nach nur sechs Wochen aufgegeben. Grund sollen nach übereinstimmenden Medienberichten Differenzen mit der Clubführung sein. Zuletzt soll sich Rost bei Spielerverpflichtungen übergangen gefühlt haben.
Vereinspräsident Matthias Rudolph kritisiert Rost scharf: "Wenn da einer ist, der sich beleidigt fühlt und gleich wieder hinschmeißen will, dann ist das eine Sache, die wir uns nicht bieten lassen können. Wenn jemand nicht zu uns passt, dann ist das eben so. Wir haben uns in Frank Rost getäuscht und ich bin sehr erstaunt über sein Verhalten."

Mannschaft und Trainer unter Druck gesetzt

Noch am Montag bei der Saisoneröffnung hatte Rost Mannschaft und Trainer des Champions-League-Siegers unter Druck gesetzt. "Gemessen am Etat müssten wir die Titel nur so reinholen", sagte der frühere Torhüter des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV.
Trainer Martin Schwalb widersprach öffentlich ("Geht es nach dem Etat, müssten wir Vizemeister werden."), was als weiteres Indiz für das schwierige Verhältnis zwischen Rost und Teilen der Vereinsführung gewertet wurde. So soll Rost auch erst am Montagmorgen von der Verpflichtung des Linkshänders Zarko Markovic von Frisch Auf Göppingen erfahren haben. Den Deal sollen Schwalb und der zweite Geschäftsführer Christoph Wendt eingefädelt haben. Rost sei nicht in die Verhandlungen eingebunden gewesen, schreibt das "Hamburger Abendblatt".
Der viermalige Fußball-Nationalspieler Rost hat BWL und Management studiert und hatte vor seinem Kurzzeit-Engagement bei den HSV-Handballern die Fußball-Frauen des HSV trainiert.

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erstellt am 14.Aug.2013 | 11:55 Uhr

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