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Judo : «Endlich geschafft»: Judoka Roper jubelt über WM-Bronze

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Nach ihrer Achterbahnfahrt zu WM-Bronze war Judoka Miryam Roper einfach nur noch glücklich. «Ich bin überwältigt. Ich habe mich den ganzen Tag nicht so toll gefühlt und dass es jetzt doch zu Bronze gereicht hat, ist so geil», sagte die 31-Jährige bei der WM in Rio de Janeiro.

Im kleinen Finale ihrer Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm hatte sich die Leverkusenerin von der französischen Olympia-Dritten Automne Pavia nicht stoppen lassen und WM-Edelmetall gesichert.

Mit klaren Erwartungen war Roper, die in diesem Jahr zwei Siege bei den Grand Slams in Baku und Moskau feiern konnte, bei den Welttitelkämpfen angetreten. «Mein Ziel ist eine Medaille.» Und nach einem Freilos trumpfte Roper in der Vorrunde gegen die Chinesin Li Xiangdong sowie Kifayat Gasimova aus Aserbaidschan auch stark auf.

Der Rückschlag kam im Poolfinale gegen die spätere WM-Zweite Marti Malloy (USA). Roper dominierte den Kampf, doch dann ließ sie sich von der Olympia-Dritten überraschen. Kopfschüttelnd quittierte die Leverkusenerin die Niederlage.

Es sollte ihre einzige bleiben. Mit Wut im Bauch besiegte Roper in der Trostrunde zunächst die Israelin Camila Minakawa vorzeitig. Und auch im kleinen Finale gegen die französische Olympia-Dritte machte die Deutsche kurzen Prozess und siegte rasch mit Ippon. «Jetzt habe ich es endlich geschafft», freute sich die Bronze-Frau, die damit Teamkollegin Mareen Kräh nacheifern konnte.

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erstellt am 29.Aug.2013 | 11:03 Uhr

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