Sportpolitik : DOSB-Studie: Sport wichtiger ökonomischer Faktor

DOSB-Interimspräsident Hans-Peter Krämer betonte die wirtschaftliche Bedeutung des Sports.
DOSB-Interimspräsident Hans-Peter Krämer betonte die wirtschaftliche Bedeutung des Sports.

Nach einer DOSB-Studie ist der Sport für den Staat ein hochrentables Investment. Dies geht aus der Untersuchung «Wert des Sports - eine ökonomische Perspektive» hervor, die das Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in Frankfurt vorstellte.

shz.de von
29. Oktober 2013, 17:42 Uhr

Durch den Sport würden 22,2 Milliarden Euro Steuereinnahmen ausgelöst, 1,77 Millionen Beschäftigte sind in Deutschland im Sportsektor tätig. Der Anteil des Sportsektors am Bruttoinlandsprodukt beträgt rund 3,7 Prozent.

Ferner werden laut der Studie 138,6 Milliarden Euro des Gesamtkonsums der deutschen Haushalte durch Sportkonsum ausgelöst. Der Gesellschaft wachse ein Wohlfahrtsgewinn von 6,7 Milliarden Euro jährlich durch ehrenamtliche Tätigkeit zu. 4,5 Millionen Ehrenamtliche und freiwillig Engagierte leisten im Schnitt 20 Stunden Engagement in 91 000 Sportvereinen mit 27,8 Millionen Mitgliedschaften.

«Die Zahlen machen deutlich, dass der Sport eine wesentliche Säule in Wirtschaft und Gesellschaft ist. Wer am Sport spart, riskiert deshalb negative Auswirkungen auf gleich zwei essenzielle Bereiche unseres Miteinanders», sagte der amtierende DOSB-Präsident Hans-Peter Krämer bei der Vorstellung der Studie.

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