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Sportpolitik : DOSB für langfristige Lösung im Präsidentenamt

vom

Die Spitzenverbände im DOSB haben sich bei der Nachfolge des neuen IOC-Chefs Thomas Bach klar gegen einen Übergangspräsidenten ausgesprochen.

shz.de von
erstellt am 19.Sep.2013 | 20:45 Uhr

Man sei «einvernehmlich der Auffassung, dass die künftige Präsidentin bzw. der künftige Präsident eine klare Perspektive auch für die sich anschließende volle Legislaturperiode haben sollte», teilte Rainer Brechtken, Chef des Deutschen Turnerbundes, am Donnerstag nach einem Treffen der Spitzenverbände in Frankfurt/Main mit. Am 7. Dezember soll der neue Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes gewählt werden.

Dieser wäre allerdings erst einmal nur für ein Jahr im Amt - bis zum Ende der ursprünglichen Legislaturperiode Bachs Ende 2014. Die langfristige Perspektive eines neuen DOSB-Chefs sei «auch erforderlich vor dem Hintergrund bevorstehender Herausforderungen wie einer möglichen Bewerbung für Olympische und Paralympische Winterspiele München 2022, die Weiterentwicklung der notwendigen inneren Solidarität des Sports und beispielsweise für die Stärkung der Spitzensportförderung und seiner Finanzierung», hieß es weiter.

Zudem beschlossen die Vertreter der Spitzenverbände, dass das Präsidentenamt «auf der Basis der jetzigen Satzung ehrenamtlich ausgeübt» werde. Bach war nach seiner Wahl als Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) als DOSB-Chef zurückgetreten.

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