zur Navigation springen

Doping-Studie: Namen werden veröffentlicht

vom

Berlin | Bald sollen die Namen der Doping-Sünder öffentlich gemacht werden. Nach Ansicht des Bundesdatenschutz-Beauftragten Peter Schaar gibt es keine Bedenken, wenn es sich um Verantwortliche in amtlicher Funktion, Verbandsvertreter oder Spitzensportler handelt und die Vorwürfe erhärtet seien. Auch Giselher Spitzer, der Projektleiter der Forschungsgruppe der Berliner Humboldt Universität, kündigte gestern eine zeitnahe Veröffentlichung des vollständigen Berichtes zur Studie "Doping in Deutschland von 1950 bis heute" an.

Während hinter der Vergangenheit ein großes Fragezeichen steht, soll die Zukunft in allen Sportarten sauber sein. So werden erstmals in dieser Saison bei Bundesliga-Spielern, zumindest im Trainingsbetrieb, auch Blutkontrollen vorgenommen. Was wie ein großer Fortschritt im Doping-Kampf aussieht, ist aber nicht der ganz große Wurf. Jeder Club muss im Schnitt mit weniger als zwei Kontrollen in dieser Saison rechnen. Glaubwürdigkeit im Anti-Doping-Kampf sieht anders aus.

zur Startseite

von
erstellt am 10.Aug.2013 | 05:59 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen