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Sportpolitik : Doping-Bericht zur Uni Freiburg bis Mai 2014

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Der Streit um die Aufarbeitung der Doping-Vergangenheit an der Universität Freiburg ist offenbar beigelegt.

Bei einem Gespräch im baden-württembergischen Wissenschaftsministerium in Stuttgart verständigten sich die Ministerin Theresia Bauer (Grüne), Uni-Rektor Hans-Jochen Schiewer und die Leiterin der Evaluierungskommission Freiburger Sportmedizin, Letizia Paoli, auf einen gemeinsamen Fahrplan. Wie das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mitteilte, soll der Abschlussbericht der Universität nun bis Mai 2014 vorliegen.

Zudem sicherte Bauer eine finanzielle Unterstützung des Landes zu, weil das Interesse an der Aufklärung über die Universität hinausgehe. «Die Missverständnisse sind ausgeräumt, die Sache ist wieder fest im Blick», sagte Uni-Rektor Schiewer. Paoli erklärte, die Kommission teile das Interesse an einer möglichst zeitnahen Veröffentlichung. Ob dies am besten mittels «einer sukzessiven oder einer Gesamtveröffentlichung» gelinge, solle bei der nächsten Kommissionssitzung im Oktober erörtert werden. Der Umfang des Berichts wird laut Ministerium auf etwa 1000 Seiten veranschlagt.

In den vergangenen Monaten war es zwischen Kommission und Universität zum Streit gekommen, nachdem Paoli den Vorwurf erhoben hatte, bei der Aufklärungsarbeit behindert worden zu sein. Die Universität hatte dagegen die Vorlage des Abschlussberichtes angemahnt. Aufgeklärt werden soll unter anderem, in welchem Umfang Sportärzte der Uni Freiburg in Doping von Radprofis verstrickt waren. Außerdem geht es um den Vorwurf gegen den verstorbenen ehemaligen Olympia-Arzt Joseph Keul, Doping-Forschung betrieben zu haben.

Mitteilung des Ministeriums

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erstellt am 12.Sep.2013 | 17:03 Uhr

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