DFB und DFL verlängern Grundlagenvertrag

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04. Mai 2013, 03:59 Uhr

Frankfurt | Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) haben ihren seit 2001 bestehenden Grundlagenvertrag erneut um vier Jahre bis 30. Juni 2017 verlängert. "Der Grundlagenvertrag bleibt der nachhaltige Beweis für die Einheit und die Solidarität im deutschen Fußball. Dieses klare Bekenntnis für das Miteinander von Profis und Amateuren ist ein weltweit einzigartiges Erfolgsmodell", kommentierte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach die Einigung.

Seit 2001 regelt der Grundlagenvertrag das Verhältnis zwischen dem DFB und der Liga sowie die jeweiligen Rechte und Pflichten. Insbesondere bestimmt der Kontrakt auch den Umfang der wechselseitigen Geldflüsse. Zu den wichtigsten Inhalten gehört einerseits eine dreiprozentige Beteiligung des Verbandes an den Einnahmen der Profi-Vereine aus ihren TV-Verträgen sowie Abgaben der Vereine von bis zu zwei Prozent aus dem Ticketverkauf an die Regional- und Landesverbände. Alleine aus dem zur neuen Saison gültigen 2,5 Milliarden Euro schweren TV-Vertrag der Liga bedeutet das für den DFB Einnahmen von rund 75 Millionen Euro. Der DFB andererseits beteiligt die Liga an der Vermarktung der Nationalmannschaft sowie zu 50 Prozent auch an seinen Überschüssen aus der Teilnahme an WM- und EM-Endrunden.

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