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DFB: Keine Ausweitung der Blutkontrollen

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Frankfurt/Main | Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat seine Strategie im Antidopingkampf verteidigt und eine Ausweitung der Blutkontrollen auf die Erstellung von Blutpässen vorläufig ausgeschlossen. "Da wir keine Hinweise auf eine Verbreitung von ausdauerwirksamen Dopingmethoden im deutschen Fußball haben, erscheinen uns aktuell die Blutprofile mit der Notwendigkeit häufiger Blutentnahmen nicht verhältnismäßig", sagte Tim Meyer (45), Teamarzt der Nationalmannschaft.

Die als zu gering kritisierte Gesamtzahl der Dopingtests im deutschen Fußball - 2200 pro Saison - verteidigte Meyer: "Durch den engen Fußballkalender sind Wettkampfkontrollen immer auch ein wenig Kontrollen der letzten Trainingstage. Das mag bei einem Radfahrer oder Leichtathleten mit weniger Wettkämpfen anders zu werten sein."

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erstellt am 17.Aug.2013 | 07:26 Uhr

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