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Ringen : Deutsche Ringer bleiben bei WM ohne Medaille

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Die deutschen Ringer sind auch am vorletzten Tag der Weltmeisterschaft in Budapest ohne Medaille geblieben. Die Klassik-Spezialisten Oliver Hassler und Eugen Ponomartschuk verloren ihre Auftaktkämpfe.

shz.de von
erstellt am 21.Sep.2013 | 17:57 Uhr

Während für Hassler in der Klasse bis 96 Kilogramm gleich nach dem ersten Auftritt Schluss war, durfte Ponomartschuk in der Kategorie bis 84 Kilogramm zwar in die Hoffnungsrunde, scheiterte dort aber auch.

Hassler hatte seinen Gegner Yerulan Iskakow (Kasachstan) nach einem Schulterwurf in Runde eins fest im Griff, als er zu Beginn des zweiten Durchgangs nachsetzen wollte, in einen Konter des Kasachen lief und verlor. Weil Iskakow das Finale verfehlte, war für Hassler Schluss. «Schade, dass wir ohne Not und Fehler hier hart bestraft werden», sagte Sportdirektor Jannis Zamanduridis. Hassler hätte den Wurfversuch aus seiner Sicht beim Stand von 4:1 gar nicht wagen müssen.

Ponomartschuk stand in der Kategorie bis 84 Kilogramm gegen Saman Tahmasebi auf verlorenem Posten. Ponomartschuk kämpfte zwar mit, doch konnte er den Aserbaidschaner nicht in Verlegenheit bringen, der in Runde zwei mit einem Ausheber den Sieg zum 4:0 perfekt machte. Tahmasebi erreichte das Finale, damit konnte Ponomartschuk noch einmal ins Kampfgeschehen eingreifen. Gegen Lokalmatador Viktor Löricz unterlag der deutsche Meister aber mit 0:3. «Er hat zumindest gekämpft», meinte Bundestrainer Michael Carl über seinen Schützling, der ohnehin als Außenseiter ins WM-Turnier gestartet war.

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