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Kanu : Deutsche K4-Kanutinnen im WM-Endlauf

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Die deutschen Kanu-Frauen haben bei der Heim-WM in Duisburg ihren Vierer-Kajak sicher in den Endlauf gebracht.

Die Olympia-Zweiten Franziska Weber, Tina Dietze, Katrin Wagner-Augustin sowie Neuling Verena Hantl setzten sich zum Auftakt locker vor Polen und Australien durch und zogen direkt ins Finale ein. Das Duo Franziska Weber/Tina Dietze kämpft auch im Kajak-Zweier über die olympische 500-Meter-Strecke um Medaillen.

Für das nicht ganz so prominent besetzte Männerboot reichte es im Vorlauf stattdessen nur zu Platz drei hinter Ungarn und Serbien. Martin Hollstein, Kostja Stroinski, Kai Spenner und Robert Gleinert bleibt die Chance, sich über den Zwischenlauf am Nachmittag fürs Finale zu qualifizieren.

Auch bei den Frauen gibt es noch Verbesserungsbedarf. Im Vergleich zu anderen Topnationen wie Ungarn und Weißrussland in den weiteren Vorläufen kam das deutsche Boot mit einer schwächeren Zeit ins Ziel. «Das war die Generalprobe, das war noch nicht optimal. Wir müssen uns erst noch ein bisschen mehr reinfitzen», sagte Wagner-Augustin. Weber gab sich optimistisch: «Es sind noch ein paar Kleinigkeiten. Aber ich denke mit der Anspannung im Finale und dem fünften Mann auf der Tribüne werden wir das noch hinkriegen», sagte die Potsdamerin.

Über die nicht-olympischen 500-Meter-Distanzen erreichten ebenfalls alle deutschen Starter zunächst die Halbfinals. Tom Liebscher im Kajak-Einer, Erik Leue im Canadier-Einer und das Duo Max-Renschmidt/Marcus Groß (Kajak-Zweier) fuhren in ihren Vorläufen jeweils souveräne Erfolge ein und stehen nun in der Vorschlussrunde. Im Canadier-Zweier wurden Robert Nuck und Stefan Holtz nach einem zwischenzeitlichen Wackler am Vormittag zwar lediglich Fünfter - auch ihnen bleibt aber ebenfalls noch die Chance auf den Endlauf.

Zeitplan der Kanu-WM

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erstellt am 30.Aug.2013 | 10:36 Uhr

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