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Sportticker

22. November 2017 | 00:25 Uhr

Bundesliga-Auftakt

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 18.Aug.2017 | 08:18 Uhr

Borussia Dortmund: Griesgram Tuchel weg, Menschenfreund Bosz da – die BVB-Sensibelchen atmen auf. Und entfalten ihr riesiges Potenzial. Konsequenz: der Meistertitel.

Borussia Mönchengladbach: Aus dem Mittelmaß (fast) an die Spitze: Die Borussia überrascht und wird Vizemeister. Erfolgsgaranten sind die gewachsene und klug verstärkte Mannschaft, der erfahrene Trainer (Hecking) und das ruhige Umfeld.

Bayern München: Schwierige Vorbereitung, schwache Testspiele, schlechte Stimmung – die Liga horcht auf. Zu Recht: Den Bayern ist ohne die Rentner Lahm und Alonso die Dominanz flöten gegangen. Deshalb wird’s diesmal nur Platz drei.

Bayer Leverkusen: Trainer Herrlich vergeigt alle Testspiele und setzt auf billige Motivationstricks à la Christoph Daum. Das geht schief: Herrlich wird früh entlassen, Nachfolger Tuchel führt Bayer auf Platz vier.

RB Leipzig: Die Stars (Forsberg, Keita) wollen weg, dürfen aber nicht und sind beleidigt. Weil zudem die Champions League Kraft kostet, reicht es in der Liga nur zu einem Europa-League-Rang.

FC Schalke 04: Der Revierclub probiert’s, welch Überraschung, mit einem neuen Trainer (Tedesco). Dessen Arbeit wird allerdings dadurch erschwert, dass Manager Heidel die Treffsicherheit in Sachen Transfers verloren hat. Schalke landet nur zwischen Rang sechs und acht.

Hertha BSC: Die Berliner sind robust, biestig, unbequem und folgerichtig schwer zu schlagen. Hertha kämpft erneut um die Europa-League-Qualifikation.

1899 Hoffenheim: Der Star des blassen Dorfclubs bleibt Trainer Nagelsmann. Ohne Süle und Rudy (beide zum FC Bayern) geht es leicht abwärts, Platz sechs bis acht.

Werder Bremen: Die Hanseaten stehen wie immer für viele Tore, viele Gegentore und großes Spektakel. Keine Topplatzierung, kein Abstiegskampf, Platz neun.

1. FC Köln: Nach 25 Jahren wieder im Europacup – in der feierwütigen Domstadt ist Dauerschunkeln angesagt. Dank der starken Defensive und des herausragenden Trainers (Stöger) bleibt der von vielen erwartete Totalabsturz aus. Rang zehn.

VfL Wolfsburg: Dem VfL fehlt es sicher nicht an Geld, dafür weiterhin an einer Mannschaft mit Leidenschaft und intakter Hierarchie. Rang elf oder zwölf.

Hamburger SV: Trotz allem: Der „Dino“ bleibt in der 1. Liga. Der HSV schleppt zwar – wie gewohnt – haufenweise Probleme mit sich herum, hat dank des nervigen Investors Kühne allerdings auch Qualitätsspieler im Kader, die er sich eigentlich gar nicht leisten kann. Am Ende springt ein blasser elfter oder zwölfter Platz für den ungewollt lustigen Drama-Club heraus.

FSV Mainz 05: Kein großer Etat, aber eine eingespielte Mannschaft. Mainz übersteht schwierige Momente und ordnet sich im unteren Tabellenmittelfeld ein.

VfB Stuttgart: Bescheidenheit? Nicht beim VfB, der sich zeitnah in der Spitzengruppe sieht. Warum, ist unklar. Das aktuelle Team jedenfalls vermeidet gerade so den Abstieg.

Eintracht Frankfurt: Viele Zu- und Abgänge, viele Nationalitäten im Kader – ein risikoreicher Weg. Die Eintracht rettet sich knapp vor dem Absturz.

SC Freiburg: Das Überraschungsteam musste – mal wieder – wichtige Spieler ziehen lassen (Philipp, Grifo). Der SC rutscht unten rein und geht in die Relegation.

Hannover 96: Präsident Kind und die Ultras wollen sich gegenseitig abschaffen, dem Kader fehlt es an Qualität. Vor 96 liegt ein schweres Jahr – und der Wiederabstieg.

FC Augsburg: Der FCA hat 35 Spieler unter Vertrag, aber kaum taugliche. Der überforderte Trainer Baum wird’s auch nicht herausreißen, Augsburg steigt als 18. ab.

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