Olympia : Bundesinnenminister bedauert Bürgervotum gegen Olympia

Hans-Peter Friedrich bedauert das bayerische Bürgervotum gegen Olympia.
Hans-Peter Friedrich bedauert das bayerische Bürgervotum gegen Olympia.

Der amtierende Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) bedauert das bayerische Bürgervotum gegen Olympia.

shz.de von
11. November 2013, 12:21 Uhr

München, Bayern und ganz Deutschland hätten nach Einschätzung des Ressortchefs von einem solchen Großereignis profitiert, sagte Ministeriumssprecher Jens Teschke am Montag in Berlin. Veranstaltungen dieser Größenordnung seien allerdings nicht gegen den Willen der Bevölkerung zu machen.

«Aber das Nein zu Olympia 2022 bedeutet nicht das generelle Aus für Olympische Spiele in Deutschland», betonte der Sprecher. «Man muss jetzt alles tun, dass es beim nächsten Mal klappt.»

Der Minister werde auch noch einmal mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) über deren Anforderungen sprechen. Dieser Dialog habe bereits vor Monaten begonnen und gehe weiter.

Das Münchner Olympia-Projekt war bei der Bevölkerung krachend durchgefallen: Bei den Bürgerentscheiden über eine mögliche Olympia-Bewerbung für 2022 hatten sich am Sonntag in München, Garmisch-Partenkirchen sowie den Landkreisen Traunstein und Berchtesgaden jeweils die Olympia-Gegner durchgesetzt.

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