Olympia : Bayerns Innenminister: Weiter Chancen für Sportevents

Der bayerische Innenminister Joachim Hermann ist enttäuscht vom Münchner Olympia-Aus.
Der bayerische Innenminister Joachim Hermann ist enttäuscht vom Münchner Olympia-Aus.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat enttäuscht auf das Scheitern der Münchner Olympiabewerbung für 2022 reagiert.

shz.de von
11. November 2013, 09:10 Uhr

«Das wäre schon nicht nur für die vier betroffenen Standortgemeinden, sondern insgesamt für uns in Bayern und für Deutschland eine große Chance gewesen», sagte Herrmann im Bayerischen Rundfunk (Bayern 2, Radiowelt am Morgen). Das Aus für Olympia bedeute aber nicht, dass in Deutschland überhaupt keine Großprojekte mehr durchsetzbar seien: «Ich würde darin keine generelle Absage sehen. Ich glaube, dass es für andere Ereignisse durchaus wieder Begeisterung geben kann.»

Herrmann nannte als Beispiel die geplante Bewerbung des Deutschen Fußball-Bundes für die Europameisterschaft 2024. «Das halte ich für richtig. Man muss von Anfang an ein überzeugendes Konzept vorlegen und dann auch wieder werben für die Zustimmung vor Ort.» In München, Garmisch-Partenkirchen sowie den Landkreisen Traunstein und Berchtesgaden hatten bei Bürgerentscheiden die Olympia-Gegner gewonnen.

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