Sportpolitik : Bach lehnt Anti-Doping-Gesetz weiter ab

Thomas Bach hält ein Anti-Doping-Gesetz für unnötig. Fredrik von Erichsen
Thomas Bach hält ein Anti-Doping-Gesetz für unnötig. Fredrik von Erichsen

Der neue IOC-Präsident Thomas Bach hat seine Ablehnung eines speziellen Anti-Doping-Gesetzes bekräftigt. Dies sei bereits im Arzneimittelgesetz geregelt, sagte Bach vor der Eröffnung der Sportministerkonferenz in Wiesbaden.

shz.de von
12. September 2013, 16:26 Uhr

Für die Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi Anfang kommenden Jahres kündigte der IOC-Chef im Kampf gegen das Doping vor Journalisten eine «Null-Toleranz-Politik» an. Es werde engmaschige Kontrollen und entsprechende Sanktionen geben. International will Bach die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA stärken. Der ehemalige Fechter aus Tauberbischofsheim war in Buenos Aires als erster Deutscher zum Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees gewählt worden.

Das Thema Doping-Prävention steht ganz oben auf der Tagesordnung der zweitägigen Sportminister-Konferenz. Hessens Innenminister Boris Rhein erneuerte vor der Tagung seine Forderung nach einem Anti-Doping-Gesetz. Dies sei überfällig, sagte der CDU-Politiker in einem Interview dem «Wiesbadener Kurier».

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