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Sportpolitik : Bach-Herausforderer Carrion zuversichtlich

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Bach-Herausforderer Richard Carrion geht im Sechskampf um das wichtigste Amt im Weltsport mit großer Zuversicht in den Endspurt. Sechs Tage vor der Wahl des neuen IOC-Präsidenten sah sich der Banker aus Puerto Rico genau im Plan.

shz.de von
erstellt am 04.Sep.2013 | 17:24 Uhr

«Ich bin guter Dinge. Ich bin genau da, wo ich zu diesem Zeitpunkt sein wollte», sagte der Vorsitzende der IOC-Finanzkommission in Buenos Aires der Nachrichtenagentur dpa. Der 60-Jährige gilt als härtester Rivale des Favoriten Thomas Bach. Die 125. Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) entscheidet am 10. September, wer als neunter IOC-Präsident Nachfolger des scheidenden Belgiers Jacques Rogge wird.

Carrion glaubt, dass sich knapp 20 Prozent der stimmberechtigten IOC-Mitglieder noch nicht auf einen Kandidaten festgelegt haben: «Ich werde bis zur letzten Sekunde hart arbeiten.» Mit heftiger Eigenwerbung tue er sich schwer. «Ich bin eher schüchtern. Ich möchte meine IOC-Kollegen nicht in Stress versetzen», erklärte der Chef von Puerto Ricos Banco Popular und bekräftigte, er möchte nicht auf seine Rolle als Finanzexperte reduziert werden: «Geld war nie das Wichtigste in meinem Leben. Das hat mich nie motiviert.» Er sei kein eindimensionaler Finanzmann und dies habe er inzwischen seinen IOC-Kollegen vermitteln können.

Carrion bestätigte zudem, dass er im Falle seiner Wahl seinen Posten als Vorstandsmitglied bei der elitären New Yorker Notenbank Federal Reserve aufgeben würde: «Diesen Sitz würde ich abgeben.»

IOC-Homepage

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