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Sportpolitik : Aufklärung in Freiburg - Ministerin bittet zum Gespräch

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Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer will die Aufarbeitung der Doping-Vergangenheit an der Universität Freiburg voranbringen.

Gemeinsam mit Rektor Hans-Jochen Schiewer hat sie die Mitglieder der Evaluierungskommission Freiburger Sportmedizin und ihre Leiterin Laetitia Paoli am 12. September zu einem Gespräch eingeladen, teilte das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit.

«Im Hinblick auf das bereits bestehende Moderationsangebot des Ministeriums bin ich zuversichtlich, dass bei dieser Gelegenheit auch eine Verständigung über das weitere gemeinsame Vorgehen der Universität und der Evaluierungskommission erfolgt», sagte Ministerin Bauer. Ziel sei dabei die Erstellung des gemeinsamen Fahrplans bis zum Abschlussbericht. «Wir vertrauen auf die Kompetenz und das Engagement der Mitglieder der Evaluierungskommission», sagt Schiewer. «Wir erhoffen uns von ihnen wichtige Informationen, die zur Aufklärung der Vergangenheit der Freiburger Sportmedizin und zum Thema Doping aus Landesperspektive beitragen.»

In den vergangenen Monaten hatte es Streit zwischen der Kommission und der Universität gegeben. Paoli hatte den Vorwurf erhoben, dass die Aufklärungsarbeit behindert worden sei. Die Universität hatte dagegen die Vorlage des Abschlussberichtes, der ursprünglich Ende September 2012 hätte abgegeben werden sollen, angemahnt.

Aufgeklärt werden soll unter anderen, in welchem Umfang Sportärzte der Uni Freiburg in Doping von Radprofis verstrickt waren. Außerdem geht es um den Vorwurf gegen den verstorbenen ehemaligen Olympia-Arzt Joseph Keul, Doping-Forschung betrieben zu haben.

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erstellt am 27.Aug.2013 | 17:39 Uhr

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