Fußball : Atlético Madrid: Olympiastadion wird trotzdem gebaut

Koke (r) und David Villa jubeln nach einem Treffer für Atlético Madrid.
Koke (r) und David Villa jubeln nach einem Treffer für Atlético Madrid.

Trotz des Scheiterns der Madrider Kandidatur für die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2020 soll das geplante Olympiastadion in der spanischen Hauptstadt gebaut werden. «An den Bauplänen für das Stadion ändert sich nichts», betonte der spanische Fußballpokalsieger Atlético Madrid.

shz.de von
10. September 2013, 11:45 Uhr

Der Traditionsverein will von der Saison 2015/2016 an seine Punktspiele in der neuen Arena bestreiten. Die Bauarbeiten waren laut Medienberichten aufgrund finanzieller Engpässe zuletzt allerdings nur sehr langsam vorangekommen. Für das Vorhaben kommt der Baukonzern FCC auf. Das Unternehmen soll im Gegenzug nach dem geplanten Abriss des bisherigen Atlético-Stadions auf dem dortigen Gelände Grundstücke für den Bau von Wohngebäuden zugesprochen bekommen.

Das Madrider Olympiastadion soll an der Stelle einer ehemaligen Leichtathletik-Arena entstehen, die aufgrund ihrer geschwungenen Haupttribüne im Volksmund «La Peineta» (Der Einsteckkamm) genannt wird. Die Tribüne soll auch einen Teil des geplanten neuen Stadions bilden.

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