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Ringen : Aline Focken verpasst Bronze bei Ringer-WM 

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Die Krefelderin Aline Focken hat den erneuten Bronze-Coup bei der Ringer-Weltmeisterschaft verpasst. In der Klasse bis 67 Kilogramm unterlag die WM-Dritte aus dem Vorjahr am Freitag in Budapest der Japanerin Sara Dosho vorzeitig und wurde Fünfte.

Nach gut fünf Minuten Kampfzeit und einer souveränen 6:1-Führung schulterte die Japanerin die Deutsche. Damit bleibt der Deutsche Ringer-Bund (DRB) auch am fünften Wettkampftag ohne Medaille. «Eine professionelle Einstellung und eine starke Turnierleistung von Aline», bilanzierte DRB-Sportdirektor Jannis Zamanduridis.

Zuvor hatte Focken in der Hoffnungsrunde die Lettin Laura Skujina mit 3:0 bezwungen, nachdem sie mit zwei Siegen furios ins Turnier gestartet war. Im Auftaktduell bezwang sie die Lokalmatadorin Kitti Godo (Ungarn) mit 8:2 Punkten, und auch gegen die Russin Natalia Kuksina behielt sie mit 5:4 die Oberhand, ehe sie im Viertelfinale von der Ukrainerin Alina Stadnik-Makinia per Schulterniederlage gestoppt wurde. Da die Ukrainerin im Halbfinale auch die Japanerin Dosho schulterte und ins Finale stürmte, durfte Focken in der Hoffnungsrunde weiterkämpfen.

Auch Lukas Höglmeier vom TSV Gailbach erreichte die Hoffnungsrunde, verlor dort aber vorzeitig gegen den Kroaten Ivan Lizatovic mit 1:8 und schied aus. Zuvor hatte der Griechisch-Römisch-Spezialist den Tschechen Michal Novak mit 8:2 besiegt. Danach unterlag er dem Nordkoreaner Won Chol Yun mit 0:7. Da Yun mit zwei weiteren Siegen das Finale erreichte, durfte Höglmeier in der Hoffnungsrunde erneut ins Kampfgeschehen eingreifen.

Maria Selmaier vom KSC Motor Jena startete in der schwersten Klasse bis 72 Kilogramm mit einem 7:0-Sieg über die Ukrainerin Marina Mospan ins Turnier, unterlag dann im Achtelfinale Swetlana Saenko aus Moldawien 3:12. Da ihre Gegnerin im Halbfinale verlor, schied Selmaier aus.

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erstellt am 20.Sep.2013 | 20:03 Uhr

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