5:1-Gala - FC St. Pauli muss nicht mehr zittern

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13. Mai 2013, 10:02 Uhr

Hamburg | Als die Rettung nach einer wechselhaften Saison in der 2. Fußball-Bundesliga perfekt war, regnete es für die Spieler des FC St. Pauli Kuscheltiere von der Tribüne. Torjäger Daniel Ginczek und Co. starteten flugs die Ehrenrunde, während Trainer Michael Frontzeck erste Interviews zum Klassenverbleib gab. "Der Druck war immens, aber meine Spieler haben ihm widerstanden. Ich bin sehr zufrieden", stellte Frontzeck nach dem in der Höhe unerwarteten, aber verdienten 5:1 (2:0) gegen die bereits als Erstligaaufsteiger feststehende Eintracht aus Braunschweig fest.

Vor 29 063 Zuschauern am ausverkauften Millerntor boten die Kiezkicker im letzten Heimspiel ihre beste Saisonleistung. Ginczek (7., 11.) mit seinen Saisontreffern Nummer 16 und 17, Fin Bartels (68.), Florian Bruns (70.) und Marius Ebbers (87.) erzielten die Treffer beim erlösenden Heimerfolg. St. Pauli hat als Tabellenzwölfter nunmehr 40 Punkte auf dem Konto und kann das letzte Saisonspiel am Sonntag beim 1. FC Kaiserslautern gelassen angehen.

Gegen Braunschweig legten die Gastgeber los wie die Feuerwehr und schossen schnell eine beruhigende 2:0-Führung hinaus, die schon im ersten Durchgang weiter ausgebaut hätte werden können. Nach dem Wechsel sorgten die Hamburger schließlich mit sehenswerten Kontern für die Entscheidung. Dass die am Saisonende scheidenden Routiniers Bruns und Ebbers sich vor heimischer Kulisse in die Torschützenliste eintragen konnten, rundete den gelungenen Tag aus Sicht der Braun-Weißen ab.

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