26:26 - Flensburg lässt einen Punkt liegen

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27. Februar 2013, 10:26 Uhr

Kassel | Die SG Flensburg-Handewitt hatte alle Trümpfe in der Hand, musste sich bei der MT Melsungen aber wie im Vorjahr (32:32) mit einem Punkt zufrieden geben. 26:26 (15:15) hieß es nach 60 spannenden Minuten, weil die SG in der Schlussminute Chancen von Heinl und Mogensen nicht nutzen konnte. Per Sandström parierte zwei Mal und war damit hauptverantwortlich dafür, dass die Flensburger im Kampf um die Champions League Plätze in der Handball-Bundesliga einen kleinen Rückschlag hinnehmen mussten.

"Wir haben heute kein gutes Spiel gemacht, vor allem in der Abwehr nicht", meinte SG-Rückraumschütze Lars Kaufmann unmittelbar nach dem Schlusspfiff. Das Zusammenspiel der Defensive mit den Torhütern klappte nicht wie gewohnt, so dass weder Mattias Andersson noch Sören Rasmussen zum großen Rückhalt der deutschen Vizemeisters werden konnten.

4:2 führten die Gäste nach vier Minuten, doch fast für den Rest der ersten Hälfte liefen die Flensburger gegen eine stark aufspielende Melsunger Mannschaft einem Rückstand hinterher. Erst beim 14:13 und 15:14 (28.) gelang wieder eine Führung.

Auf Augenhöhe verlief auch Halbzeit zwei, in der zunächst Melsungen und dann in der Schlussphase die SG knapp vorn lag. Doch nach dem 26:25 wollte den Gästen Tor Nummer 27 nicht gelungen. Dafür traf Malte Schröder zum verdienten 26:26-Ausgleich.MT Melsungen: Appelgren, Sandström (ab 34.) - Stenbäcken (2), Mansson, Kubes, Fahlgren (3), Schröder (7), Hildebrand (1), Danner (4), Pregler (n.e.), Karipidis (3), Allendorf (3/3), Vuckovic (3), Räbiger.

SG Flensburg-Handewitt: Andersson, Rasmussen (19.-44.) - Karlsson, Machulla, Eggert (4/3), Glandorf (6), Mogensen (2), Svan Hansen (n.e.), Weinhold (2), Dibbert (n.e.), Heinl (2), Gustafsson (1), von Gruchalla (3), Kaufmann (6), Voigt (n.e.).

Schiedsdrichter: Grobe/Kinzel (Braunschweig/Bochum).

Zeitstrafen: 3:1. - Siebenmeter: 5:3.

Zuschauer: 3100.

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