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2:1 in Lautern - Hoffenheim bleibt in der Bundesliga

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erstellt am 28.Mai.2013 | 03:59 Uhr

kaiserslautern | Nach der Erstürmung der Festung Betzenberg lagen sich die Profis der TSG 1899 Hoffenheim jubelnd in den Armen und feierten das Happy End einer Seuchensaison. Mit dem 2:1 (1:0) im Relegations-Rückspiel beim 1. FC Kaiserslautern machte der millionenschwere Dorfverein den Verbleib in der Fußball-Bundesliga perfekt und stürzte die Roten Teufel in tiefe Trauer.

Vor 49 780 Fans im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion erzielten David Abraham in der 44. Minute und Jannik Vestergaard (74.) die Tore für die Hoffenheimer, die bereits das Hinspiel mit 3:1 für sich entschieden hatten. Der zwischenzeitliche Ausgleich von Alexander Baumjohann (65.) mit einem direkt verwandelten Freistoß war für Kaiserslautern zu wenig, um den Traum von der sofortigen Rückkehr ins Oberhaus wahr werden zu lassen.

Gegen den Bundesligisten erwiesen sich die Pfälzer, die auch im achten Duell mit dem Südwest-Rivalen sieglos blieben, als zu harmlos und konnten ihre vollmundigen Ankündigungen auf dem Rasen nicht in Taten umsetzen. Zwar machten die von ihren Fans frenetisch nach vorne gepeitschten Hausherren vom Anpfiff weg Dampf, in große Verlegenheit vermochten sie die Hoffenheimer aber nicht zu stürzen. Dennoch verwandelte sich der Betzenberg nach einer halben Stunde erstmals in ein Tollhaus, als FCK-Keeper Tobias Sippel einen Foulelfmeter von Sejad Salihovic in parierte. Sippel hatte zuvor Kevin Volland von den Beinen geholt und dafür Gelb gesehen. Es war der erste Aufreger in der Partie, die ansonsten wenig Strafraumszenen zu bieten hatte. Den Lauterern fehlte es an Esprit, um die TSG-Abwehr auszuhebeln. Die Gäste beschränkten sich auf Ballkontrolle im Mittelfeld und wagten sich nur sporadisch nach vorne.

Der Schock des 0:1 zum psychologisch ungünstigsten Zeitpunkt saß bei den Pfälzern tief. Hoffenheim kontrollierte das Geschehen nach dem Wechsel, Volland hätte auf 2:0 erhöhen können, doch erneut zeigte Sippel seine Klasse. Baumjohann sorgte noch einmal für Hoffnung, die Vestergaard eine Viertelstunde vor Schluss mit seinem Kopfball ins lange Eck zunichte machte.

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