Sparda-Bank-Cup : Schnoor muss sich nicht teilen

Der HSV-er Stefan Schnoor (rechts) gegen Bremens Lars Unger – beide sind auch am 14. Januar in Flensburg am Start.
Der HSV-er Stefan Schnoor (rechts) gegen Bremens Lars Unger – beide sind auch am 14. Januar in Flensburg am Start.

Ehemaliger Fußballprofi Schnoor spielt beim Legenden-Turnier um den Sparda-Bank-Cup am 14. Januar für den Hamburger SV

shz.de von
07. Januar 2018, 11:22 Uhr

Anruf bei Stefan Schnoor, Ex-Fußballprofi und aktuell Sportdirektor beim Regionalligisten VfB Lübeck. Für wen spielen Sie eigentlich beim Sparda-Bank-Cup in Flensburg? Sowohl der Hamburger SV als auch der VfL Wolfsburg führen den heute 46-Jährigen in ihren Aufgeboten für das „Turnier der Legenden“ am Sonntag, 14. Januar, in der Flens-Arena.

Schnoor muss lachen, als er hört, dass er bei beiden Clubs auf dem Zettel steht. „Ich werde definitiv für den HSV spielen“, klärt er auf. Zu einem Duell mit den „Wölfen“, für die er zwischen 2001 und 2006 146 Ligaspiele bestritt, könnte es frühestens im Halbfinale kommen. Der HSV und Schnoor spielen mit Holstein Kiel und dem 1. FC Köln in Gruppe B. In Gruppe A kämpfen Bayer Leverkusen, der VfL Wolfsburg und der SV Werder Bremen ums Weiterkommen.

Bevor die „Oldies“ den Kunstrasen in der Flens-Arena betreten, dürfen erstmal die Stars von morgen zeigen, was sie drauf haben: Das Vorspiel bestreiten die Auswahlteams der Jahrgänge 2007 aus den DFB-Stützpunkten in Harrislee und Breklum.

Die Halle öffnet um 14 Uhr, um 14.50 Uhr steigt die Begrüßung und die offizielle Eröffnung. Um 15.05 Uhr eröffnen der VfL Wolfsburg – ohne Schnoor – und der SV Werder Bremen das Turnier. In der Vorrunde beträgt die Spielzeit zwei Mal zehn Minuten (drei Minuten Halbzeitpause), im Finale werden dann zwei Mal zwölf Minuten gekickt. Die Partie um Platz drei wird im Neunmeterschießen entschieden.

Unterdessen nehmen die Kader der sechs Teams immer mehr Konturen an. Bei Werder sind der ehemalige dänische Nationalspieler Daniel Jensen und Fabian Ernst mit von der Hallen-Partie. Wolfsburg bietet mit Roy Präger und Detlev Dammeier unter anderem zwei Fußballer mit HSV-Vergangenheit auf. Und beim Bundesliga-„Dino“ selbst streiten Richard Golz und Nils Bahr um den Platz zwischen den Pfosten. Und einer von Schnoors Mitspielern im Feld ist der Argentinier Rodolfo Esteban Cardoso.

Wohl am meisten Prominenz bietet die „Werkself“ auf – Bayer Leverkusen ist unter anderem mit Jens Nowotny, Christian Schreier und Ex-Holstein Kiel-Coach Falko Götz vertreten.

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