Nach Not-Operation : Schnelle Genesung – Ferguson verlässt Intensivstation

<p>Auf dem Weg der Besserung: Alex Ferguson ist nach seiner Not-OP nicht mehr auf der Intensivstation. </p>

Auf dem Weg der Besserung: Alex Ferguson ist nach seiner Not-OP nicht mehr auf der Intensivstation.

Gute Nachrichten aus Manchester. Sir Alex Ferguson hat nach seiner Not-OP die Intensivstation verlassen.

shz.de von
10. Mai 2018, 09:25 Uhr

Manchester | Die gesamte Fußball-Welt hielt am Samstag den Atem an, als sich die Meldung verbreitete, dass Sir Alex Ferguson nach einer Gehirnblutung notoperiert werden musste. Ehemalige Spieler und Trainer und natürlich sein Ex-Verein Manchester United waren geschockt und schickten diverse Genesungswünsche.

Dem langjährigen Erfolgstrainer von Manchester United Sir geht es immer besser und er konnte bereits die  Intensivstation des Salford Royal Hospital verlassen. Der 76-Jährige werde seine Genesung in stationärer Behandlung fortsetzten, teilte der Club aus der englischen Premier League mit. „Seine Familie ist überwältigt von der Unterstützung und den vielen Genesungswünschen, bittet aber weiter um die Wahrung der Privatsphäre”, teilte der englische Rekordmeister mit.

Ferguson, der 27 Jahre lang als Teammanager mit Manchester United zahlreiche Erfolge feierte, wird noch einige Zeit im Krankenhaus nahe Manchester verbringen.

 

Erleichtert nahm United-Legende Ryan Giggs die gute Nachricht auf. Er sagte gegenüber der „BBC“: „Ich hörte, dass die Operation erfolgreich war. Ich denke, die nächsten Tage werden entscheidend sein. Jetzt ist die richtige Zeit, um zu beten und zu hoffen, dass er sich vollständig erholt. Ich weiß, dass er ein Kämpfer ist, das lässt mich daran glauben, dass er sich wieder komplett erholt.“

Bereits am Montag bedankte sich Manchester United im Namen von Alex' Fergusons Familien für die zahlreichen Genesungswünsche aus der ganzen Welt: „Sir Alex gehören derzeit nicht nur die Gedanken unserer aktuellen und ehemaligen Spieler, er ist auch Gegenstand etlicher mitfühlender Kommentare von Klubs, Institutionen und Individuen aus der Welt dieses wunderschönen Sports.“

In den vergangenen Tagen hatten zahlreiche Weggefährten und Fußball-Ikonen wie David Beckham, Pelé oder auch sein ehemaliger Schützling Cristiano Ronaldo Anteil am Schicksal des Schotten genommen. Für diese Unterstützung wolle sich United bei „allen Freunden in der weiten Welt des Fußballs herzlich bedanken“, hieß es in der Mitteilung weiter.

Alex Ferguson führte Manchester United 13 Mal zur Meisterschaft in der Premiere League. Insgesamt gewann er mit dem Club 38 Trophäen zwischen 1986 und 2013. Zweimal holte er die Champions League (1999, 2008). Für das Triple 1999 wurde er zum Ritter geschlagen.

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