Spielerwechsel : Rafael Czichos wechselt von Holstein Kiel zum 1. FC Köln

Rafael Czichos (rechts) spielt künftig für den 1. FC Köln.
Rafael Czichos (rechts) spielt künftig für den 1. FC Köln.

Der Vertrag des neuen Innenverteidigers soll bis 30.Juni 2022 gelten.

shz.de von
07. Juni 2018, 12:41 Uhr

Kiel/Köln | Holstein Kiel hat einen weiteren Spieler-Verlust zu beklagen. Fußball-Profi Rafael Czichos wechselt in der kommenden Saison zum Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln. Der 28 Jahre alte Verteidiger folgt damit seinem bisherigen Kieler Trainer Markus Anfang zu den Rheinländern. Im Gespräch ist eine Ablösesumme von 1,8 Millionen Euro.

Czichos soll bei den Kölnern in der Defensive den zum SC Freiburg gewechselten Dominique Heintz ersetzen. Der FC teilte am Donnerstag mit, dass Czichos Vertrag zunächst bis zum 30. Juni 2022 gelten soll.

„Der FC ist ein faszinierender Club und ich bin sicher, dass ich mich hier auch mit 28 Jahren fußballerisch noch weiterentwickeln kann“, sagte Czichos zu seinem Wechsel.

Für die Kölner ist Czichos der sechste Neuzugang für die kommende Saison. Neben ihm werden auch Matthias Bader, Niklas Hauptmann, Louis Schaub, Benno Schmitz und Lasse Sobiech bei den Rheinländern auflaufen. Mit dem bisherigen Abwehrchef des FC St. Pauli bildet Czichos die FC-Innenverteidigung. „Ich bin froh, künftig mit ihm auf derselben Seite zu stehen, Lasse gehört zu den besten Spielern der 2. Liga, betonte Czichos.

Der Routinier bestätigte zugleich, dass auch der Bundesliga-Absteiger Hamburger SV an ihm interessiert gewesen sei. „Ja, es gab einen Kontakt, aber da hatte ich mich längst für den 1. FC Köln entschieden“, sagte er dem Fachmagazin „kicker“ am Donnerstag.

Für Holstein Kiel, das mit Kapitän Czichos als Aufsteiger gleich Rang drei erreicht hatte und erst in der Relegation am VfL Wolfsburg gescheitert war, gehe es nun darum, die entstandene Lücke mindestens gleichwertig zu schließen, betonte Fabian Wohlgemuth. „Und dieses Ziel haben wir uns auch für die anderen noch offenen Positionen innerhalb des Kaders gesetzt“, ergänzte der neue KSV-Sportdirektor.

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