In Marrakesch : Polizei: Schalke-Profi Amine Harit in tödlichen Unfall verwickelt

In seinem Heimatland Marokko war Schalkes Amine Harit in einen Verkehrsunfall verwickelt. Foto: imago/VI Images
In seinem Heimatland Marokko war Schalkes Amine Harit in einen Verkehrsunfall verwickelt. Foto: imago/VI Images

Nachdem Amine Harit von Schalke in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt war, steht der Fußball-Profi unter Schock.

shz.de von
30. Juni 2018, 19:39 Uhr

Marrakesch | Der Schalker Fußball-Profi Amine Harit ist in seinem Heimatland Marokko nach Angaben der Polizei in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt gewesen. In einem Gespräch mit Schalkes Sportvorstand Christian Heidel schilderte der 21-Jährige am Samstagabend die schlimmen Ereignisse der vergangenen Nacht. Der Fußballprofi stehe immer noch unter Schock.

"Mit großer Bestürzung hat der FC Schalke am Samstag von einem schweren Verkehrsunfall mit einem Todesopfer Kenntnis bekommen, der sich in der vorherigen Nacht in Marrakesch (Marokko) ereignete und an dem Mittelfeldspieler Amine Harit beteiligt war", heißt es in der Mitteilung des Fußball-Bundesligisten. "Er habe als Fahrer des Unglückswagens keine Möglichkeit gehabt, den tragischen Unfall zu verhindern", wird Harits Schilderung darin zitiert.

18-Jährigen überfahren

Nach ersten Berichten der Polizei hatte Harit in der Nacht zu Samstag in Marrakesch bei schlechter Sicht einen 18-Jährigen überfahren, der eine stark befahrene Straße überquerte. Der Fußballer wurde nach Angaben der Polizei festgenommen und nach Klärung des Sachverhalts wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Behörden haben angeordnet, dass der Pass von Amine Harit eingezogen wird.

Zunächst kursierende Berichte, wonach Harits erst 14 Jahre alter Bruder während des Unfalls am Steuer gesessen haben soll, wies ein leitender Polizeioffizier, der nicht genannt werden wollte, am Samstag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur zurück.

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