Olympia 2018 in Südkorea : Was Sie über die Olympischen Spiele in Pyeongchang wissen sollten

Winterspiele in Pyeongchang: Einige Athleten sind schon ins olympische Dorf eingezogen und trainieren schon – wie hier das Eishockey-Team der USA.

Winterspiele in Pyeongchang: Einige Athleten sind schon ins olympische Dorf eingezogen und trainieren schon – wie hier das Eishockey-Team der USA.

Freitag werden die Olympischen Spiele eröffnet. Shz.de bereitet Sie auf das Sportereignis vor.

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05. Februar 2018, 21:06 Uhr

Sieben Jahre nach dem Wahlsieg gegen Mitbewerber München begrüßt Pyeongchang die besten Sportler der Welt auf Eis und Schnee zu den 23. Olympischen Winterspielen. Südkorea ist nach den Sommerspielen in Seoul 1988 zum zweiten Mal Olympia-Gastgeber. Nach der Eröffnung am Freitag, 12 Uhr (20 Uhr Ortszeit), beginnen die Wettkämpfe am Samstag.

Wo liegen eigentlich Pyeongchang und die Wettkampfstätten?

Pyeongchang liegt in der nordöstlichen Provinz Gangwon, die an Nordkorea grenzt. Der Ort Pyeongchang dient nur als Namensgeber für die Spiele. Die Wettbewerbe finden in der umliegenden Bergregion und in der Küstenstadt Gangneung statt.

Etwas mehr als einen Kilometer vom Strand entfernt liegt der Olympia-Park in Gangneung mit den Arenen für Eishockey, Eisschnelllauf und Shorttrack, Eiskunstlauf und Curling. Etwa eine halbe Autostunde entfernt liegt das Dorf Alpensia mit Ski-Stadion, Sprungschanzen, Biathlon-Arena und Eisbahn. Die Ski-Pisten sind etwa 40 Minuten von Alpensia entfernt. Im ebenfalls westlich von Alpensia gelegenen Phönix-Schneepark werden die Wettkämpfe im Snowboard und Ski-Freestyle durchgeführt.

Auch wenn Südkorea bislang kaum als Wintersport-Nation aufgefallen ist, wirkt der Olympia-Gastgeber gut vorbereitet. Die Wettkampfstätten und die notwendige Infrastruktur waren, anders als bei einigen früheren Spielen, rechtzeitig fertig.

Bei satten Minusgraden auch im Küstenort Gangneung und vor allem in den Bergen sind die Bedingungen deutlich passender als zuletzt im russischen Sotschi, als am Schwarzen Meer teils frühlingshafte Temperaturen einige schon zum Baden einluden. Auch um die Schneelage muss man sich in den Bergen von Pyeongchang keine großen Sorgen machen.  

Daten und Fakten über die Winterspiele in Südkorea

Was lässt sich Südkorea die Winterspiele kosten?

Das Gesamtbudget liegt bei etwa 10,17 Milliarden Euro. Eingerechnet sind die operativen Kosten für die Spiele und die Ausgaben für Infrastrukturmaßnahmen. Sechs der zwölf Wettkampfstätten wurden neu gebaut. Um die Zuschauer schneller zu den Arenen zu bringen, wurde eine Trasse für einen Hochgeschwindigkeitszug vom Flughafen von Seoul bis nach Gangneung gebaut. 

Wie viele Teilnehmer sind am Start?

Mehr als 2900 Wintersportler aus 92 Nationen sind dabei, so viele wie nie zuvor. Die größte Delegation kommt aus den USA, die 242 Athleten ins Rennen um die Medaillen schicken. Die deutschen Farben werden von 154 Sportlern vertreten, hinzu kommen 180 Betreuer. Gastgeber Südkorea hat 144 Teilnehmer gemeldet. Aus Nordkorea gehen 22 Athleten an den Start. Erstmals bei Winterspielen dabei sind Sportler aus Ecuador, Eritrea, Nigeria, Malaysia, Singapur und dem Kosovo.

Um wie viele Medaillensätze geht es?

Insgesamt fallen 102 Entscheidungen in 15 Sportarten, auch das ist ein Rekord. Vor vier Jahren in Sotschi ging es noch in 98 Wettkämpfen und Gold, Silber und Bronze.

In welchen neuen Disziplinen werden Medaillen vergeben?

Neu im Programm sind vier Disziplinen: die Massenstarts der Eisschnellläufer bei Frauen und Männern, das Team-Event der Skirennfahrer, das Mixed im Curling und der Big-Air-Wettbewerb der Snowboarder. Der Parallel-Slalom der Snowboarder hingegen wurde gestrichen. Über das konkrete Programm entscheidet das IOC, im Rahmen von Reformen haben die Gastgeber dabei aber künftig ein Mitspracherecht.

Mit der Aufnahme neuer Sportarten soll vor allem das jugendliche Publikum für Olympia gewonnen werden.

Ist Olympia diesmal nur etwas für Nachteulen und Frühaufsteher?

Vor allem die Fans der alpinen Skirennfahrer, von Snowboard und Freestyle werden auf Nachtschlaf verzichten müssen. Die meisten Entscheidungen fallen wegen der Zeitverschiebung von acht Stunden am frühen deutschen Morgen. Auch die deutschen Eishockey-Cracks flimmern öfter zur Nachtzeit über den Sender. Dagegen werden die Medaillen im Biathlon, im olympischen Eiskanal bei Rodeln, Bob und Skeleton sowie bei Skispringern, Langläufern und Kombinierern zu eher im Wintersport gewohnten TV-Zeiten am Vormittag und frühen Nachmittag vergeben.

Wo sind die Live-Bilder von Olympia zu sehen?

Die Olympia-Rechte liegen jetzt bei der Eurosport-Mutter Discovery.

Im Fernsehen laufen Bilder von allen Wettbewerben bei Eurosport sowie beim Spartensender TLC und beim Pay-TV-Kanal Eurosport 2. Dazu kommen bis zu 18 parallel laufende Internetstreams im Eurosport-Player. Nach einer späten Einigung für Sublizenzen sind aber auch ARD und ZDF weiter im Spiel und haben viele Entscheidungen live im Programm - bis auf Snowboard, Shorttrack, Eiskunstlauf und einige Eishockey-Partien.

 Und wie heißt diesmal das Olympia-Maskottchen?

„Soohorang“ ist ein weißer Tiger, der im koreanischen Volksglauben als heiliger Wächter gilt. Das koreanische Wort „Sooho“ bedeutet „Schutz“, die Tigerfigur soll daher die Athleten und Fans beschützen. „Rang“ ist unter anderem Teil des Wortes für Tiger, „Horangi“, sowie die letzte Silbe von „Jeongseon Arirang“, einem Volkslied aus der östlichen Provinz Gangwon, in der das Wintersportgebiet um Pyeongchang liegt.

Die offiziellen Maskottchen der Olympischen Winterspiele und der Winter-Paralympics.
Michael Kappeler/dpa

Die offiziellen Maskottchen der Olympischen Winterspiele und der Winter-Paralympics.

Der asiatische Schwarzbär Bandabi ist das Maskottchen der Paralympics.

 

Extreme Bedingungen – Athleten bereiten sich auf Minusgarde vor

Die Athleten müssen sich bei den Winterspielen warm anziehen. Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt um minus 20 Grad Celsius sind in den Bergen von Pyeongchang bereits gemessen worden.

„Ich habe zwei Ski-Unterwäschen eingepackt und Heizsocken“, sagte Viktoria Rebensburg, Olympiasiegerin im Riesenslalom von 2010. In Alpensia, Bokwang und Jeongseon, wo neben Ski alpin in weiteren sieben Sportarten die Olympiasieger gekürt werden, wurden am Montag – bei Sonnenschein – Temperaturen von -11,7 bis -17,6 Grad Celsius gemessen.

Gut gelaunt in den Flieger: Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg hat ihren Koffer mit Blick auf die kalten Temperaturen in Südkorea gepackt.
Andreas Gebert/dpa

Gut gelaunt in den Flieger: Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg hat ihren Koffer mit Blick auf die kalten Temperaturen in Südkorea gepackt.

 

Entwarnung gab es am Montag für die Athleten, Trainer und Funktionäre für die Eröffnungsfeier am Freitag. Laut Wetterprognose soll es vier Grad warm werden. Die Organisatoren verteilen dennoch vorsorglich an jeden Zuschauer im Olympiastadion ein „Rettungspaket“ mit Pudelmütze, Poncho, Wolldecke sowie Hand- und Fußwärmern.

Nach dem Einmarsch warten auf die Sportler geheizte Sitze. Österreichs Athleten wurden zudem mit mehr als 200 Euro teuren Socken ausgestattet, deren eingebaute Heizung per Handy-App reguliert werden kann.

Überblick: Zu diesen Zeitpunkten wird es spannend

Diese Grafik zeigt eine Übersicht der Olympia-Wettkämpfe.
Grafik/Redaktion: dpa-infografik

Diese Grafik zeigt eine Übersicht der Olympia-Wettkämpfe.

 

Zwei Mauerwände sollen olympischen Frieden bringen

Zwei „Mauerwände des olympischen Friedens“ sollen die Athleten bei den Winterspielen in Pyeongchang einladen, ihre Botschaften für eine friedlichere Welt mitzuteilen.

Bis zum Ende der Winterspiele können die Athleten auf zwei Mauerwänden ihre Botschaften für eine friedlichere Welt mitteilen.
Peter Kneffel/dpa

Bis zum Ende der Winterspiele können die Athleten auf zwei Mauerwänden ihre Botschaften für eine friedlichere Welt mitteilen.

Bis zum Ende der Spiele am 25. Februar soll die sieben Meter lange und drei Meter hohe Wand auf dem Olympia-Platz von Pyeongchang für die Öffentlichkeit ausgestellt werden.  Die UN hatten im November – wie traditionell stets vor Winter- und Sommerspielen – per Resolution zur Einhaltung des olympischen Friedens während der Wettkämpfe in Pyeongchang aufgerufen. 

Olympia-Formcheck: So ist das deutsche Team gerüstet

Es wird ernst für das deutsche Olympia-Team. Nach Monaten harten Trainings und vielen Weltcup-Erfolgen treten die 154 deutschen Athleten bei den Winterspielen in Pyeongchang mit der Hoffnung auf eine reichere Medaillenausbeute als in Sotschi 2014 an. Am Montag zogen bereits 61 deutsche Sportler ins olympische Dorf.

Vor vier Jahren sprang nur 19 Mal Edelmetall heraus. Wie sind die deutschen Starter kurz vor dem Olympia-Auftakt in Pyeongchang in Form?

Biathlon

Beim letzten Weltcup in Antholz holte Laura Dahlmeier einen Sieg und einen zweiten Platz. Auch Arnd Peiffer als Sprint-Dritter und Benedikt Doll als Massenstart-Vierter waren stark.

Sorgenkind ist Massenstart-Weltmeister Simon Schempp, der wegen hartnäckiger Rückenprobleme vorzeitig aus Südtirol abreisen musste und in diesem Winter noch ohne Einzelpodest ist.

Die Deutschen sind in allen drei Staffeln für eine Medaille gut. Die siebenmalige Weltmeisterin Dahlmeier gehört in allen Einzelrennen zum Favoritenkreis auf Gold. Die Männer müssen in der harten Konkurrenz einen Top-Tag erwischen, haben aber ebenfalls fast alle das Zeug zur Medaille.

Bob

Das deutsche Bobteam hat beim Weltcupfinale in Königssee alle Siege geholt und fährt nach Lösung der Materialprobleme mit breiter Brust nach Pyeongchang.

„Wir stehen mit unseren Piloten super da und haben eine ganz andere Grundvoraussetzung für Olympia. Doch unsere Herren und Damen brauchen am Tag X in Pyeongchang eine außergewöhnliche Leistung, um dort auf dem Podest zu stehen“, sagte Cheftrainer René Spies. Er will die Schmach von Sotschi, als die Bobpiloten erstmals seit 50 Jahren leer ausgingen, tilgen.

Rodeln

Die deutschen Rodler sind erneut die Favoriten. Nachdem Olympiasiegerin Natalie Geisenberger vorzeitig zum sechsten Mal in Serie den Gesamtweltcup gewonnen hatte, sicherten sich beim Weltcup-Finale in Sigulda die Doppelsitzer Toni Eggert und Sascha Benecken zum dritten Mal die Kristallkugel – und wurden mit ihrem Sieg im Eiskanal zugleich Europameister. Olympiasieger Felix Loch holte zum sechsten Mal den Gesamtsieg im Weltcup.

Skeleton

Der WM-Zweite Axel Jungk fuhr vor zwei Wochen den ersten Weltcupsieg seiner Karriere ein. Weltmeisterin Jacqueline Löllin raste zum vierten Saisonerfolg und holte erneut die Kristallkugel im Gesamtweltcup. „Ich fahre mit gutem Gefühl nach Olympia, doch ich bin mit Prognosen noch vorsichtig“, sagte Lölling.

Die Olympia-Form stimmt auch bei der Weltcup-Gesamtzweiten Tina Hermann.

Eisschnellauf/Shorttrack

Claudia Pechstein hat ihren Virus-Infekt auskuriert, Nico Ihle fühlt sich in der Form seines Lebens. Auch Patrick Beckert ist so gut vorbereitet wie noch nie. Die drei Medaillen-Hoffnungen konnten bei der Olympia-Generalprobe beim Weltcup in Erfurt zwar nicht mit Podesplätzen glänzen, fühlten sich jedoch in der Rolle des Jägers nicht unwohl.

Shorttrackerin Anna Seidel belohnte sich in Dresden dank Bronze über 1000 Meter mit ihrer ersten EM-Medaille und scheint für Olympia in guter Ausgangslage.

Eiskunstlauf

Nach zweimal Bronze mit Robin Szolkowy strebt Aljona Savchenko Gold mit ihrem neuen deutsch-französischen Partner Bruno Massot an. Die Wahl-Oberstdorfer ließen die EM im Januar aus, um sich im Allgäu optimal vorzubereiten.

Eine alte Fußverletzung der 34-Jährigen und Rückenprobleme des fünf Jahre jüngeren Massot wurden intensiv behandelt. „Sie sind gut in Form“, sagt Trainer Alexander König über die WM-Zweiten des Vorjahres.

Ski Alpin

Auch ohne den verletzten Felix Neureuther reisen die Alpinen hoffnungsvoll nach Korea. Die Abfahrer um Kitzbühel-Sieger Thomas Dreßen sind in Form und für Überraschungen gut, Linus Straßer zeigte mit Rang drei in Stockholm seine Klasse im K.o.-Format, in dem der Teamevent ausgefahren wird.

Erste Anwärterin auf eine Medaille ist Viktoria Rebensburg, die aktuell beste Riesenslalom-Fahrerin im Weltcup, die auch in den Speed-Events zur Weltklasse gehört.

Skispringen

Die Olympia-Generalprobe in Willingen war für die DSV-Adler unbefriedigend. Richard Freitag landete nur auf Rang 28. Auch Andreas Wellinger konnte als Zehnter nicht das erhoffte gute Resultat mit nach Südkorea nehmen. Das Ziel der Ski-Adler in Pyeongchang ist je eine Medaille im Team und im Einzel. Trotz der zuletzt durchwachsenen Form gelten dafür vor allem Freitag als Weltcup-Zweiter und der Tournee-Zweite Wellinger als Kandidaten.

Skilanglauf

Der letzte Weltcup vor den Spielen in Seefeld aus dem vollen Training heraus zeigte, dass die in Pyeongchang angestrebten Plätze unter den Top-10 bei den Damen und den Top-15 bei den Herren durchaus machbar sind. Die Athleten waren zufrieden mit Resultaten und Form. Die Trainer peilen vor allem in den Teamwettbewerben den Kampf um Medaillen an.

Nordische Kombination

Bis zum Dienstag noch basteln die Kombinierer an ihrer Sprungform, die zuletzt nicht medaillenreif war. Besonders den beiden Assen Johannes Rydzek und Eric Frenzel gelang es noch nicht, stabil gute Sprünge zu zeigen. Die Laufform aller fünf Olympia-Starter ist sehr gut, wie das Seefeld-Triple vor gut einer Woche deutlich zeigte.

Snowboard/Freestyle

Die Parallel-Snowboarderinnen sind in Topform, allen voran Ramona Hofmeister nach zwei Weltcup-Siegen und Selina Jörg mit zwei Podestplätzen im Januar. Im Snowboardcross haben die Deutschen ebenso Außenseiterchancen wie im Skicross, wo zwar die Erfolgsgarantin Heidi Zacher verletzt fehlt, Paul Eckert mit seinem Premierensieg zuletzt im Weltcup aber wieder Hoffnung brachte.

Paul Berg und Martin Nörl sorgten mit den Plätzen drei und vier im letzten Rennen vor Olympia für Optimismus bei den Snowboardcrossern.

Eishockey

Dem deutschen Männerteam blieb nur ein kurzes Trainingslager in Füssen und ein Testspiel in der Schweiz, um sich vor der Abreise nach Pyeongchang einzuspielen. Viele Leistungsträger hatten bislang eine durchwachsende Saison in der heimischen DEL.

In Vorrundengruppe mit Schweden, Finnland und Norwegen ist Deutschland klar Außenseiter. Der Viertelfinaleinzug wäre eine Überraschung.

Gold-Kandidaten sind neben Schlittensportlern und Nordischen Kombinierern auch Biathletin Laura Dahlmeier, Skispringer Richard Freitag und Alpin-Ass Viktoria Rebensburg.

Ewige Bestenliste: Das sind die erfolgreichsten deutschen Sportler bei Olympischen Winterspielen

  Name des Athleten Sportart Zeitraum Gold Silber Bronze Anzahl der Medaillen
1 Claudia Pechstein Eisschnellauf 1992-2006 5 2 2 9
2 Ricco Groß Biathlon 1992-2006 4 3 1 8
3 Sven Fischer Biathlon 1994-2006 4 2 2 8
4

André Lang

Kevin Kuske

Bob 2002-2010 4 1 - 5
5 Karin Kania Eisschnelllauf 1980-1988 3 4 1 8
6 Gunda Niemann-Stirnemann Eisschnelllauf 1992-1998 3 4 1 8
8 Kati Wilhelm Biathlon 2002-2010 3 3 1 7
9 Georg Hackl Rodeln 1988-2002 3 2 - 5
10

Maria Höfl-Riesch

Bernhard Germeshausen

Jens Weißflog

Mark Kirchner

Ski alpin

Bob

Skispringen

Biathlon

2010-2014

1976/1980

1984-1994

1992/1994

3

3

3

3

1

1

1

1

-

-

-

-

4

4

4

4

14

Katja Seizinger

Anni Friesinger-Postma

Ski alpin

Eisschnelllauf

1992-1998

1998-2010

3

3

-

-

2

2

5

5

16 Meinhard Nehmer Bob 1976/1980 3 - 1 4
17

Ulrich Wehling

Michael Greis

Felix Loch

Nordische Kombination

Biathlon

Rodeln

1972-1980

2006

2010-2014

3

3

3

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-

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-

3

3

3

Mit Material von dpa.

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