Austausch fördern : Südkoreanische Skisportler zum Training nach Nordkorea

Mit der koreanischen VereinigungsFlagge werden die Delegationen von Nordkorea und Südkorea unter dem Namen Korea in das Olympiastadion einlaufen. foto: dpa
Mit der koreanischen VereinigungsFlagge werden die Delegationen von Nordkorea und Südkorea unter dem Namen Korea in das Olympiastadion einlaufen. foto: dpa

Knapp eine Woche vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang sind 31 Skisportler aus Südkorea zu einem Training nach Nordkorea geflogen.

shz.de von
31. Januar 2018, 12:19 Uhr

Das gemeinsame Training im Masikryong-Skigebiet an der Ostküste soll den Austausch zwischen beiden Ländern fördern. Die Delegation mit insgesamt 45 Mitgliedern sei am Mittwoch in die östliche Stadt Wonsan geflogen, teilte das Vereinigungsministerium am Mittwoch in Seoul mit. Von dort sollte es weiter in das Skigebiet gehen. 

In der Gruppe befinden sich Skisportler und Sportlerinnen, die nicht zum südkoreanischen Olympia-Team gehören, aber als Reservisten eingesetzt werden können. Für den Rückflug am Donnerstag ist geplant, dass auch Mitglieder der nordkoreanischen Delegation für die Winterspiele in der grenznahen Provinz Gangwon in Südkorea an Bord sein werden. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte mit beiden Ländern vereinbart, dass aus dem weithin abgeschotteten Nordkorea 22 Sportler an den Spielen teilnehmen können, obwohl sie nicht dafür qualifiziert oder gemeldet waren. 

Süd- und Nordkorea hatten sich nach langer Funkstille erst seit Beginn dieses Jahres wieder langsam angenähert. Bei bilateralen Gesprächen hatte Nordkorea zugesagt, neben Athleten, einer Regierungsdelegation und einer Fangruppe auch ein Orchester und ein Taekwondo-Showteam für das Rahmenprogramm der Winterspiele nach Pyeongchang zu schicken. 

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