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Olympia 2016 in Rio - Nachrichten, Ergebnisse und Medaillenspiegel

22. August 2017 | 15:42 Uhr

Sportler aus Russland bei Olympia : Rusada gibt Doping zu: „Es war eine institutionelle Verschwörung“

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Russland hat erstmals von offizieller Seite ein systematisches Doping gestanden. Das berichtet die New York Times.

New York/Moskau | Die russische Anti-Doping-Agentur Rusada hat einem Medienbericht zufolge erstmals die Vertuschung systematischen Dopings im Gastgeberland der Olympischen Winterspiele 2014 zugegeben. „Es war eine institutionelle Verschwörung“, sagte die Rusada-Chefin Anna Anzeliowitsch der „New York Times“. Sie sei schockiert gewesen von den Enthüllungen dazu, die Regierung sei jedoch nicht involviert gewesen. Weitere Zitate von Anzeliowitsch gab es in dem am Dienstag veröffentlichten Bericht nicht.

Seit der Chefermittler der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), Richard McLaren, Russland in seinen beiden 2016 vorgelegten Berichten Staatsdoping vorgeworfen hat, ist das Ansehen russischer Sportler massiv gesunken. Russland hatte die Vorwürfe bislang stets zurückgewiesen.

„In Russland hat es nie ein staatliches Dopingsystem oder Doping-Unterstützung gegeben, das ist einfach unmöglich“, sagte der russische Präsident Wladimir Putin zuletzt. Putin hatte im Juli die Gründung einer neuen Anti-Doping-Kommission in Russland angeordnet. Deren Chef Witali Smirnow sagte nun der „New York Times“: „Aus meiner Sicht, als früherer Sportminister und Präsident des Olympischen Komitees, haben wir eine Menge Fehler gemacht.“ Man müsse die Gründe dafür finden, warum junge Sportler Doping-Mittel nähmen und sich für diesen Weg entscheiden würden.

 

McLarens zweiter Report hatte die Vorwürfe gegen Russland diesen Monat nochmals erhärtet. Moskau habe über alle Behörden und Institutionen hinweg den Sportbetrug unterstützt und gefördert.

Das Internationale Olympische Komitee leitete kurz vor Weihnachten ein Disziplinarverfahren gegen 28 russische Teilnehmer der Spiele in Sotschi wegen Dopingverdachts ein. Der Ski-Weltverband und der Biathlon-Weltverband sperrten daraufhin einige russische Athleten vorläufig.

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erstellt am 28.Dez.2016 | 07:54 Uhr

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