39 gesperrte Athleten : CAS-Entscheid zu russischen Sportlern nicht vor 30. Januar

Matthieu Reeb, Generalsekretär des Internationalen Sportgerichtshofs (CAS), spricht in Genf mit den Medien.
Matthieu Reeb, Generalsekretär des Internationalen Sportgerichtshofs (CAS), spricht in Genf mit den Medien.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS wird seine Entscheidung über die 39 für Olympia gesperrten russischen Wintersportler frühestens am 30. Januar veröffentlichen, teilte das oberste Sportschiedsgericht in Lausanne mit.

shz.de von
25. Januar 2018, 17:54 Uhr

Die 39 Athleten waren vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) gesperrt worden. Die Anhörungen vor dem CAS laufen seit dem 22. Januar. Das IOC hatte die Sportler aufgrund der Untersuchungen von WADA-Chefermittler Richard McLaren auf Grundlage der Aussagen des früheren Chefs des Moskauer Anti-Doping-Labors, Grigori Rodschenkow, für Olympische Spiele gesperrt. Dagegen gingen insgesamt 42 Athleten vor dem CAS in Berufung. Über die Fälle von drei gleichfalls klagenden Biathleten wird erst später entscheiden.

Das Gremium habe bereits verschiedene Sachverständige zu Fragen der DNA und der Forensik angehört sowie wichtige Zeugen, darunter Rodschenkow und McLaren vernommen, teilte der CAS mit.

Angehört wurden bisher klagende Athleten Russlands aus den Sportarten Eisschnelllauf, Skeleton, Rodeln und Eishockey. In den nächsten zwei Tagen werde das Panel den Rest der Athleten aus den Disziplinen von Skicross, Skilanglauf und Bob vorladen. Die Anhörungen sollen am 27. Januar enden.

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