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Zwei Mal Match Race : Nord Stream Race doch noch mit gutem Auftakt

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Mit zwei Match Races am Freitagnachmittag hatte die Regatta Nord Stream Race doch noch einen guten Start auf der Flensburger Förde. Team Deutschland besonders erfolgreich.

shz.de von
erstellt am 13.Sep.2013 | 18:42 Uhr

Flensburg | Hektik im Hafen. Am späten Nachmittag war das Dösen der Crews an Bord der fünf Gazprom Swan 60-Yachten vorbei. Auslaufen, es sollte gesegelt werden.  Das große Segelsport-Event mit dem Match Race der Einheitsklasse sollte doch noch einen sportlichen Abschluss finden und am Ende mit dem Team Germany ein verdienter Sieger gekrönt werden.

Am Donnerstag,  der als großer Match Race-Tag akribisch geplant war, wurde das Warten auf Wind nicht belohnt. Ein am späten Abend gestartetes Fleet Race musste wegen Zeitüberschreitung abgebrochen werden. Der guten Stimmung bei den zahlreichen Zuschauern und der tollen Atmosphäre  in der Flensburger Marina Sonwik tat das keinen Abbruch. Auch beim Mitveranstalter des Nord Stream Race war man trotz der ausgefallen Rennen sehr zufrieden. „Zuschauer, Organisatoren und Segler haben alles gegeben. Nur der Wind nicht“, meinte Arne Hirsch, Marketingleiter des Norddeutschen Regatta Vereins (NRV). „Und die Flensburger haben gezeigt, dass sie segelbegeistert sind.“

Als gestern niemand mehr damit rechnete, flatterten plötzlich die Sponsorenfahnen. Um 17.10 Uhr fiel bei Westwind um zwei Beaufort der Startschuss. Mit einer guten Taktik setzte sich gleich das Team Germany an die Spitze des Feldes und baute die Führung bis ins Ziel noch aus. Die „Spirit  of Europe“ mit Tim Kröger kam erst spät über die Linie und hatte auf dem Vorwindkurs zudem Probleme mit dem Gennaker – Platz vier hinter Team Britain und Team Russia. Das türkische Team auf der „Petite Flamme“ wurde  Fünfter.

In der zweiten Wettfahrt hielt der Wind  nicht ganz durch. Aber es reichte für ein verkürztes Rennen, in dem dem Team Germany mit Sven-Erik Horsch als Skipper ein zweiter Platz genügte, um den Gesamtsieg einzufahren. „Wir freuen uns sehr über den Sieg. Das ist gut für die Moral im Team“, sagte Stefan Matschuk.

Zum eigentlichen Nord Stream Race über 800 Seemeilen nach St. Petersburg brechen die Teilnehmer  am Sonntag auf. 

Ergebnis:

Erster Team Germany mit drei Punkten, Zweiter Team Europe mit fünf Punkten, Dritter Team Russia mit sechs Punkten, Vierter Team Great Britain mit ebenfalls sechs Punkten, Fünfter Team Turkey mit zehn Punkten.

 

 

 

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