Olympische Winterspiele 2026 : Mögliche Bewerbungen aus Schweden, Kanada und der Schweiz

Wo weht die olympische Flagge 2026?
Wo weht die olympische Flagge 2026?

Bis Ende März müssen die Bewerbungen offiziell eingereicht werden, Interessenten gibt es viele.

shz.de von
02. Januar 2018, 13:24 Uhr

Lausanne | IOC-Chef Thomas Bach rechnet trotz der jüngsten Bürgerentscheide gegen Olympia mit starken Bewerbern für die Winterspiele 2026. „Im Moment befinden wir uns mit einer Reihe von Interessenten aus drei Kontinenten im Dialog“, sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees der Zeitung „Die Welt“ am Dienstag. Zuletzt hatten die Bürger in Kernregionen des Wintersports wie Tirol, Graubünden oder München gegen Olympia-Bewerbungen votiert. Bach verwies indes darauf, dass im Zuge des geänderten Vergabeverfahrens nicht möglichst viele, sondern nur die bestmöglichen Kandidaten gefunden werden sollten.

Noch sei daher keine offizielle Bewerbung notwendig. Einige Interessenten hätten in den Gesprächen avisiert, auch eine Bewerbung erst für 2030 anzustreben. „Durch das neue Verfahren haben wir sehr viel mehr Flexibilität und Möglichkeiten, vorzeitig im Einklang mit den potenziellen Bewerbern das Feld der Interessenten auf die Stärksten zu reduzieren, bevor es überhaupt zur heißen Phase der Bewerbung kommt“, sagte Bach.

In der derzeit informellen Sondierungsphase sind die schwedische Hauptstadt Stockholm, das kanadische Calgary und die Schweizer Region um Sion als potenzielle Bewerber im Rennen. Bis Ende März müssen die Bewerbungen beim IOC vorliegen. Im September 2019 wird der Olympia-Gastgeber 2026 bei der IOC-Session in Mailand verkündet.

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