Tabellen-Vorletzter mit achter Niederlage in Folge Trainer von seinem Team enttäuscht

Von usc | 23.11.2015, 18:58 Uhr

Die Handball-Frauen der SG Oeversee/Jarplund-Weding taumeln weiter durch die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Mit 18:29 (10:14) setzte es gegen den ATSV Stockelsdorf eine deftige Heimklatsche.

Nach acht Pleiten in Folge bleibt die SG mit 2:16 Punkten Tabellenvorletzter.

Die Gäste hatten in der Jarplunder Schaulandhalle den besseren Start, zogen über 5:2 auf 8:3 Mitte des ersten Durchgangs davon. Dann begannen die „Miezen“ zu kämpfen, kamen auf 7:9 und 10:12 heran. Auch beim 10:14 zur Pause war für die Mannschaft von Trainer Torsten Eggebrecht noch alles drin.

Nach dem Wechsel war die SG jedoch völlig von der Rolle, Eggebrecht bezeichnete die zweite Halbzeit gar als „Arbeitsverweigerung“. Überhastete Angriffe und technische Fehler führten zum 10:18. Und es sollte noch schlimmer kommen. Spätestens nach dem 12:19 brachen alle Dämme, die SG lud die Lübecker Vorstädterinnen förmlich zu Tempogegenstößen ein. Beim 12:26 lag ein Debakel in der Luft. Danach schalteten die Gäste allerdings einen Gang zurück. Oeversee/Jarplund-Weding war mit dem 18:29-Endstand noch gut bedient.

Torsten Eggebrecht fand nach den enttäuschenden 60 Minuten klare Worte: „Ich bin enttäuscht von der Vorstellung meiner Mannschaft. So haben wir in der Oberliga nichts zu suchen.“ Am Sonnabend (17.30 Uhr) kommt der Tabellen-Fünfte TSV Ellerbek in die Eekboomhalle nach Oeversee.

SG Oeversee/Jarplund-Weding: Kruse, Sina Thomsen - Schaumburg, Drews, Dana Thomsen (2), Krieger (1), Koch (2), Breitfeld (1), Matzen (1), Zboralski (2), Blaas, Bruder (5/2), Eichhorn (1), Schäfer (3/2). Stockelsdorf: Schmöde, Annika Kranich - Michaelis (1), Krey (8), Schreiber (2), John (1), Pünner, Schröder (7/1), Stapelfeld (5/3), Lang (2), Gravila (1), Langanke (1), Denker (1).