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Lokaler Sport

14. Dezember 2017 | 01:48 Uhr

Volleyball : "Young Spirit Stars" feiern

vom

Klüver-Team gewinnt Elmshorner-Stadtpokal-Finale gegen "Lieths United" in zwei Sätzen.

shz.de von
erstellt am 28.Mai.2013 | 08:42 Uhr

Elmshorn | Zwei Sätze beziehungsweise 39 Minuten dauerte das Finale des 34. Elmshorner Volleyball-Stadtpokals. "Immer weiter punkten", forderten die Spieler von "Lieths United" auf dem Spielfeld und der Bank, doch gegen das druckvolle Spiel der "Young Spirit Stars" konnte das Team um den ehemaligen Stadtpokal-Organisator Sven Hesebeck keinen effektiven Widerstand leisten. Der erste Satz ging mit 25:18, der zweite mit 25:22 an die Mannschaft des aktuellen Stadtpokal-Organisators Kevin Klüver. Damit gelang den Young Spirit Stars der zweite Turniererfolg nach 2011.

"Ich hatte gedacht, dass wir mehr Chancen haben würden", so Hesebeck. "Ausschlaggebend für den Erfolg der Young Spirit Stars war, dass sie spritziger waren und eine extrem niedrige Eigenfehlerquote hatten." Dennoch war Hesebeck mit seinem Team hochzufrieden: "Bei uns geht nicht sehr viel mehr und wir müssen einsehen, dass viele von uns ihre besten Jahre hinter sich haben. An dem Sieg der "Young Spirit Stars"war für uns nicht zu rütteln."

Tatsächlich hatten die "Young Spirit Stars" nur in der Mitte des zweiten Satzes eine kurze Schwächephase, die sie aber durch einen Spielerwechsel nach ihrer Auszeit schnell beendeten. So konnte Lukas Denker, der früher bei der VG Elmshorn Volleyball spielte, das Spiel mit dem ersten Matchball - einem auf die Seitenlinie gespielten Ass - souverän beenden.

"Für uns war das Halbfinale gegen die Titelverteidiger "MeerKiel" viel schwerer als das Finale", sagte Kevin Klüver. Die Titelverteidiger waren in Halbfinale im hart umkämpften Spiel im dritten Satz mit 13:15 an den "Young Spirit" gescheitert. Sie beendeten den Stadtpokal als Dritte und schlugen in ihrem letzten Spiel die personalgeschwächte Mannschaft "Schild sucht Kröte" um den Co-Turnierveranstalter Matthias Waller.

"Lieths United spielt ganz anders als die Kieler, die mehr über die Athletik agieren," analysiert Klüver. "Wir konnten Lieths mit harten, gezielten Bällen aus dem Konzept bringen und hatten uns tierisch gefreut, dass wir wieder ins Finale eingezogen sind." Außerdem urteilte Klüver, dass sie großes Glück hatten, mit zahlreichen ungesperrten Spielern auftreten zu können.

Welchen Stellenwert das Turnier für das Siegerteam hat, konnte man daran erkennen, dass Zuspielerin Marie Fleischmann extra für den Stadtpokal aus ihrem Studienort Stuttgart angereist war. "Nächstes Jahr wollen wir den Titel verteidigen", kündigt Klüver an. "Aber dann sind wir sicher entspannter, weil wir wissen, dass das Ding uns eigentlich noch gehört."

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