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2. Badminton-Bundesliga : Wittorf gerät unter Druck

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Neumünsteraner fallen nach zwei Heimniederlagen gegen Topteams auf einen Abstiegsplatz zurück.

Wie vor dem Wochenende bereits befürchtet, gab es für die Badmintonspieler von Blau-Weiß Wittorf in der 2. Bundesliga zwei mehr oder weniger deutliche Heimniederlagen. Nach dem demoralisierenden 0:8 gegen den Tabellenzweiten TV Emsdetten zeigten die Einheimischen rund 24 Stunden später Charakter, unterlagen dem Spitzenreiter FC Langenfeld aber dennoch mit 3:5. Wittorf rutschte zwei Doppelspieltage vor dem Saisonende auf den vorletzten Tabellenplatz ab und geriet somit vor den nun folgenden Duellen mit den jeweils nur einen Punkt besser dastehenden Teams aus Wipperfeld und Solingen unter Zugzwang.

„Nachdem wir am Sonnabend nicht das gezeigt hatten, was wir können, war die Leistung gegen Langenfeld richtig gut“, zeigte sich Wittorfs Trainer Ralf Treptau nach den beiden Niederlagen keineswegs am Boden zerstört. Gegen Emsdetten war allerdings in keiner Partie auch nur annähernd ein Punkt in Reichweite, sodass am Ende nach 2011 (damals gegen den 1. BC Düren) mal wieder ein 0:8 für die Schwalestädter zu Buche stand. Während Jan Collin Strehse auf Grund seiner Knieprobleme am Freitag seinen Einsatz absagen musste, spielte die ebenfalls angeschlagene Stine Küspert immerhin in den Doppeldisziplinen. „Auf der Damenseite konnten wir einfach nichts gewinnen, aber im Damendoppel gegen Langenfeld haben wir immerhin am Satzgewinn geschnuppert“, war Treptau schon mit einem kleinen Erfolgserlebnis zufrieden. Insbesondere Wittorfs Nachwuchsspielerin Carina Hingst, die nicht nur in einer für sie ungewohnten Klasse auflief, sondern auch die von ihr nicht so geliebten Einzeldisziplinen spielen musste, hatte laut Treptau „eine positive Entwicklung“ zu verzeichnen. Gegen den Tabellenführer holten die Wittorfer beide Herrendoppel und profitierten von einer Verletzung von Langenfelds Belgier Maxime Moreels (Oberschenkel), sodass am Ende sogar noch ein Unentschieden möglich gewesen wäre. So vermessen wollte Treptau aber am Ende nicht sein: „Wir haben das geholt, was drin war.“

Für eine besondere Stimmung in der Halle der Immanuel-Kant-Schule sorgte an beiden Tagen rund ein Dutzend Niederländer unter den insgesamt 250 Zuschauern. Russell Muns’ Bruder und dessen Freundin hatten die orangene Unterstützung mit Trommeln und Trompeten organisiert.

Blau-Weiß Wittorf - TV Emsdetten 0:8 – 1. HD: Geiss/Muns - Kuznetsov/Schmitz 17:21, 16:21; DD: Küspert/ Hingst - Efler/Wienefeld 7:21, 7:21; 2. HD: Hawel/Kowalik - Koljonen/Pohl 18:21, 12:21; 1. HE: Hawel - Koljonen 18:21, 10:21; DE: Hingst - Wienefeld 6:21, 10:21; Mixed: Geiss/Küspert - Kuznetsov/Efler 18:21, 14:21; 2. HE: Kowalik - Pohl 14:21, 15:21; 3. HE: Muns - Schmitz 7:21, 16:21.

Blau-Weiß Wittorf - FC Langenfeld 3:5 – 1. HD: Geiss/Muns - Wachenfeld/Wacha 21:13, 11:21, 21:18; DD: Küspert/Hingst - Hoim/Köhler 6:21, 20:22; 2. HD Hawel/Kowalik - Moreels/Hsiao 21:18, 21:13; 1. HE: Hawel - Moreels (Moreels wegen Oberschenkelverletzung nicht angetreten); DE: Hingst - Hoim 6:21, 9:21; Mixed: Geiss/Küspert - Wacha/Köhler 17:21, 12:21; 2. HE: Kowalik - Hsiao 11:21, 13:21; 3. HE: Muns - Wachenfeld 18:21, 12:21.

Nächste Wittorf-Gegner: 1. BC Wipperfeld (A/Sonnabend, 27. Februar, 15 Uhr), STC Blau-Weiß Solingen (A/Sonntag, 28. Februar, 14 Uhr).

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