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Wedeler Schreckensszenario gerade noch mal einmal abgewendet

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erstellt am 10.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Wedel | Am Sonntag verlieren die Landesliga-Fußballer des Wedeler TSV ihr letztes Saisonspiel um 13 Uhr beim TuS Osdorf. Die Konkurrenten wissen in ihren Partien um 15 Uhr genau, welches Ergebnis sie benötigen, den TSV auf den drittletzten Rang zu drücken.

Das ist das Schreckensszenario, das den Wedelern tagelang durch die Köpfe geisterte. Doch der Alptraum ist nun vorbei, es sei denn, sie gehen am Blomkamp zweistellig unter. Das 0:3 der SV Lieth am Dienstag gegen Teutonia 05 verheißt Grün und Weiß zu 99,9 Prozent den Klassenerhalt. Drei Punkte weniger auf dem Konto und eine um 14 Treffer schlechtere Tordifferenz sprechen klar gegen die Klein Nordender, die beim Tabellensechsten Blau-Weiß 96 Schenefeld antreten. TSV-Trainer Thorsten Zessin hatte von einem Besuch des Spiels der SV Lieth gegen die Teutonen Abstand genommen: "Das machten meine Nerven nicht mehr mit."

Stattdessen sendete Kapitän Marc Rupscheit aus dem Waldstadion drei Mitteilungen, die den Coach erlösten: Tor, Tor, Tor, immer für Teutonia. "Es wäre unangenehm gewesen, in Osdorf unbedingt punkten zu müssen. Wir gehen auf dem Zahnfleisch", räumt der Trainer ein. So aber wird es für den TSV nur noch ein Freundschaftsspiel, in dem sich der Viertletzte ohne weiteres auch eine moderate Niederlage leisten darf.

Die Schenefelder werden vor dem Anpfiff Christian Rohweder und Tobias Trulsen verabschieden, denen nach einem Tapetenwechsel zumute ist. Danach verabschieden sie die Klein Nordender in die Bezirksliga. TBS Pinneberg verlängerte vergangene Woche die Verträge mit etlichen Stammspielern und verabschiedet sich an der Müssentwiete von der SV Blankenese, die als würdiger Meister der Hammonia-Staffel in die Oberliga klettert. Um den dritten Rang gibts noch ein Fernduell von TBS mit dem TSV Uetersen, der beim TSV Sasel antritt.

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