Handball : Vom Trainer wachgerüttelt

Einer der Aktivposten  der HSG Horst/Kiebitzreihe: Acht-Tore-Mann Dennis Schwerdtfeger.  Foto: Völz
Einer der Aktivposten der HSG Horst/Kiebitzreihe: Acht-Tore-Mann Dennis Schwerdtfeger. Foto: Völz

Manfred Kuhnke pusht HSG Horst/Kiebitzreihe zum 29:27-Sieg gegen den Kieler MTV.

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26. Februar 2013, 08:39 Uhr

HORST/kiebitzreihe | Manfred Kuhnke warnte vor dem Anwurf nicht ohne Grund, dass auch das Spiel gegen den Kieler MTV "erst gespielt werden muss." Der Trainer der HSG Horst/Kiebitzreihe, von allen nur Kuno genannt, sollte wieder einmal recht behalten. Mit 29:27 behielten die Haie nur knapp gegen die Gäste vom Kieler MTV die Oberhand, behaupteten damit ihren zweiten Tabellenplatz in der Handball-Landesliga.

Der Beginn der Partie jedoch erzeugte erst einmal nur ungläubiges Kopfschütteln. Es waren gerade einmal fünf Minuten gespielt und die Kieler führten bereits mit 3:0. Erinnerungen an das letzte Heimspiel vor drei Wochen gegen die HSG Hohn/Elsdorf wurden wach. Flügelflitzer Dennis Schwerdt feger biss dann als erster zu und erzielte eines seiner insgesamt acht Treffer. Nachdem André Meyer nach zehn Minuten den 4:4-Ausgleich erzielt hatte, schien sich der Favorit berappelt zu haben. Weit gefehlt, denn der KMTV kam immer wieder, beinahe schon ungehindert, zu wichtigen Vorstößen und Treffern. Von konsequentem und aggressivem Deckungsverhalten keine Spur. Dieses änderte sich erst mit dem Seitenwechsel.

Kuhnke hatte in der Halbzeitpause offensichtlich die richtigen Worte gefunden, um sein Ensemble wachzurütteln. Die Abwehr packte endlich zu und die Haie waren nun Herr in der eigenen Halle.

"Kristoffer Wünsche hat stark gehalten", freute sich Kuhnke nach dem Abpfiff, dass er neben Kaven, der diesmal passen musste, einen zweiten, ganz starken Torwart im Team hat.

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