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Fußball-Verbandsliga : VfR plant Sprinkleranlage

vom

8:3 - VfR Horst macht Wankendorf nass. Klassenerhalt greifbar nah.

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 09:02 Uhr

Horst | Regen, Regen, Dauerregen. Genau die richtigen Umweltbedingungen für die Verbandsliga-Fußballer des VfR Horst, um - wenn’s drauf ankommt - Großes zu leisten. 8:3 gegen den TSV Wankendorf, die Bierbude in Feierlaune. "Horster Wetter", jubelte VfR-Obmann Manfred Atzmüller, "hatten wir extra für dieses Spiel bestellt."

Für ein Spiel, in dem der VfR massiv unter Druck stand. Ein Sieg musste her, dringend, wollte man im Kampf um den Klassenerhalt noch eine Chance haben. Die Zuschauer konnten es kaum glauben - bereits zur Halbzeit führte der VfR mit 3:0. Dazu die frohe Kunde aus Wilster: Die Alemannia, der ärgste Konkurrent, lag gegen den FC Itzehoe zur gleichen Zeit mit 0:3 zurück - am Ende 0:5. In Horst fielen nach der Pause weitaus mehr Tore, eins nach dem anderen. Achtmal Jubel an der Jahnstraße - wann es das zuletzt gegeben?

Der VfR macht Wankendorf nass. Mit Torhüter René Lemke auf der rechten Außenbahn und einem Torjäger mit Wut im Bauch. Dennis Friedrich schmorte in der ersten Halbzeit auf der Bank. Nach seiner Einwechslung war er hellwach, traf dreimal. Eine taktische Variante, die voll aufging: "Max Sommer sollte Wankendorf in der ersten Halbzeit müde laufen, ein frischer Friedrich danach zuschlagen", erklärte VfR-Trainer Michael Radde-Krüger, der nach dem Abpfiff hochgradig erleichtert war: "Wir haben uns selbst belohnt. Alles hat gepasst, eine runde Sache." Nicht nur für Friedrich, der künftig nur noch 45 Minuten spielen will, sondern auch für Jan Behrendt, Michel Gorny (2) und Michael Post, die - ein Eigentor gleich zu Beginn kam noch dazu - ebenfalls trafen.

Noch ist der VfR nicht gerettet, ein Dreier kommenden Sonnabend im letzten Saisonspiel gegen den TSV Gadeland fehlt noch. Ob’s dann wieder regnet? Atzmüller: Wir bauen eine Sprinkleranlage - dann regnet’s immer."

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