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Lokaler Sport

13. Dezember 2017 | 10:39 Uhr

VfL Pinneberg rettet sich

vom

shz.de von
erstellt am 25.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Elmshorn | Unterschiedlicher konnten die Vorzeichen vor dem letzten Oberliga-Spieltag gar nicht sein. Während der bereits als Meister feststehende FC Elmshorn seinen Spielern kurz vor dem Duell gegen den VfL Pinneberg mitteilen musste, auf die Aufstiegsrelegation zur Fußball-Regionalliga verzichten zu wollen (wir berichteten), benötigten die Pinneberger unbedingt einen Punkt, um die Klasse sicher zu halten - und erfuhren zudem, dass Konkurrent Bramfeld sein Anliegen an den Verband, das 0:4 in Norderstedt in ein 3:0 umzuwerten, wegen Aussichtslosigkeit zurückzog.

Die Entscheidung über Abstieg oder Nicht-Abstieg sollte also auf dem grünen Platz, nicht aber am grünen Tisch fallen. 90 Minuten lang waren die verletzten VfL-Spieler Tugay und Sonay Hayran sowie Florian Holstein und der ehemalige VfLer Christopher Dobirr hinter der VfL-Bank an der Elmshorner Wilhelmstraße stets über die Ergebnisse auf den anderen Plätzen informiert. Via Mobiltelefon. Online. Wie schlägt sich die Konkurrenz? Der USC Paloma bei HR, Niendorf gegen Germania Schnelsen und vor allem Bramfeld in Curslack?

Nicht unwichtig - zumal der VfL nach 16 Minuten schon in Rückstand geriet: Ausgerechnet dem so fleißigen Thomas Koster missglückte eine Kopfball-Rückgabe, Jeske sprintete dazwischen, köpfte seinerseits über VfL-Keeper Dittrich - 1:0. 4:0 hätte es zur Pause stehen können, doch der FCE (mit dem Ex-VfLer Thorben Reibe) zeigte sich gnädig.

Und der VfL? Der vergab zunächst seine wenigen Chancen (52. Badermann, 62. DAgata). Mit Folgen? Nein, denn knapp zehn Minuten vor dem Ende sorgte Jan Eggers für die die Erlösung, traf zum 1:1 (78.) - das reichte zum Klassenerhalt, egal, was auf den anderen Plätzen passiert.

Holstein, Dobirr und Co. konnten nach prüfendem Blick auf ihre Telefone erleichtert berichten, dass Paloma (1:1) der dritte Absteiger ist, weil Bramfeld 2:1 siegte. Glückliches Ende für den VfL nach schwacher Rückrunde. "Es war nervenaufreibend", sagte VfL-Trainer Michael Fischer mit Tränen in den Augen. Lange nach dem Abpfiff fiel dann auch den Spielern all die Last von ihren Schultern - beim gemeinsamen Grillfest, das die Brüder Jan (FCE) und Flemming Lüneburg (VfL) zum Saisonabschluss ausrichteten.

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